Nach Diffamierung von Dirk Bach

Beck: Kirche soll gegen "kreuznet" vorgehen

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Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck

Berlin - Nach der Hetze gegen Dirk Bach durch die Internetseite "kreuznet" fordert der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion ein härteres Vorgehen der Kirche.

„Ich fordere Sie auf, kirchenrechtliche Maßnahmen gegen die Betreiber und Autoren von kreuz.net zu ergreifen“, schreibt Beck nach Angaben der „Berliner Zeitung“ an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, den Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch.

Das Online-Portal rühme sich, von kirchlichen Mitarbeitern betrieben zu werden. „Ich bitte Sie daher, öffentlich zu erklären, dass diese Menschen aus der Kirche exkommuniziert sind und vom Abendmahl ausgeschlossen werden, sowie zu erklären, dass die Mitarbeit bei kreuz.net eine Loyalitätspflichtverletzung für Mitarbeiter der Kirche darstellt, die bei Bekanntwerden zur Kündigung im kirchlichen Dienst führt“, schreibt Beck weiter.

Die Webseite, in der Juden, Muslime und Homosexuelle regelmäßig attackiert werden, war erneut ins Gerede gekommen, weil der verstorbene schwule Komiker Dirk Bach dort verhöhnt worden war.

dapd

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