Hendricks will Studentenwohnungen fördern: 260 Euro Warmmiete

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Plakate mit der Aufschrift "Zimmer für Studierende gesucht!" hängen an einem Fenster des Studentenwerks der Uni in Freiburg. Foto: Rolf Haid/Illustration

Berlin (dpa) - Damit Studenten und Auszubildende leichter bezahlbare Wohnungen finden, will Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) noch in diesem Jahr ein Förderprogramm für den Bau von Kleinwohnungen auflegen.

Wer preiswerten Wohnraum für diese jungen Menschen schafft, soll ab Herbst einen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Baukosten beantragen können.

Wie ein Sprecher des Ministeriums am Donnerstag berichtete, darf die Warmmiete für diese Neubauwohnungen, die eine Mindestgröße von 22 Quadratmetern haben müssen, nicht über 260 Euro liegen. Geringe Abweichungen sind nur in Großstädten mit besonders hohen Grundstückskosten erlaubt.

Für das geplante Förderprogramm, über das die "Bild"-Zeitung an diesem Freitag berichtet, sollen 120 Millionen Euro bereitstehen. Kommunen und andere Investoren, die einen Zuschuss erhalten wollen, müssen ihre Bauprojekt bis Ende 2018 abschließen. Der Bund will sich nicht an den Kosten für Grundstückskäufe beteiligen.

In einem Bericht des Bauministeriums vom vergangenen Juni heißt es, die Nachfrage nach kleinen, preiswerten Wohnungen werde mittelfristig weiter ansteigen - und zwar nicht nur wegen der wachsenden Zahl von Studierenden, sondern "auch durch die steigende Anzahl Auszubildender in Metropolregionen, durch Rentner und Flüchtlinge".

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