NRW-Generalsekretär übernimmt Verantwortung

Düsseldorf - Die "Sponsoring-Affäre" um Jürgen Rüttgers in Nordrhein-Westfalen hat erste Konsequenzen: Der Generalsekretär der NRW-CDU, Hendrik Wüst, ist zurückgetreten.

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"Das grenzt an Korruption"

Gespräch mit Rüttgers für 6000 Euro

Wüst übernahm damit die Verantwortung dafür, dass die CDU Sponsoren gegen Bezahlung Gespräche mit Ministerpräsident und CDU-Landeschef Jürgen Rüttgers am Rande des Landesparteitags im März angeboten hatte.

Die Entscheidung sei nach einem Gespräch mit Rüttgers gefallen, sagte ein Parteisprecher am Montag. Rüttgers habe Wüst für seine Arbeit gedankt. Der 34-Jährige werde seine politische Arbeit in der CDU-Landtagsfraktion fortsetzen.

Rüttgers hatte nach dem Bekanntwerden der Affäre erklärt, er habe davon nichts gewusst und die Aktion sofort gestoppt. Den Vorwurf der Käuflichkeit wies er entschieden zurück. Solche Unterstellungen seien “absurd und völlig unzutreffend“.

Die CDU hatte eingeräumt, Sponsoren des Parteitags für 6000 Euro Gespräche mit Rüttgers angeboten zu haben. Wüst hatte sich dafür bei dem Regierungschef öffentlich entschuldigt.

dpa

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