Herrmann plant Sicherheits-Check für Gerichte

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Ein Absperrband der Polizei hängt am Tag nach en tödlichen Schüssen auf den Staatsanwalt vor dem Gebäude des Amtsgerichts in Dachau.

München - Als Konsequenz aus den Todesschüssen an einem Dachauer Gericht plant Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) einen Sicherheitscheck für sämtliche Gerichtsgebäude im Freistaat.

Lesen Sie dazu:

Nach den tödlichen Schüssen: So schützt sich das Amtsgericht

"Wir wollen den aktuellen Sicherheitsstandard der Gebäude aller unserer Gerichtsbarkeiten auf den Prüfstand stellen und gegebenenfalls verbessern", sagte Herrmann dem Münchner Merkur (Dienstagsausgabe). Dazu gehöre zum Beispiel eine Überprüfung der Zugänge und Schlösser, der Fenster und Türen sowie aller sicherheitsrelevanter Einrichtungen. "Ähnlich wie wir es an bayerischen Schulen vor kurzem praktiziert haben, sollten auch Alarmierungs- und Fluchtwege untersucht werden", sagte Herrmann. Er will in die Konzepte die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen und die Polizeidienststellen vor Ort einbeziehen. "Sie sollen sich mit jedem einzelnen Gericht in Verbindung setzen, die Situation besprechen und gegebenenfalls ein Konzept erstellen."

Dachau am Tag nach dem schrecklichen Verbrechen

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Bilder: Schüsse am Dachauer Amtsgericht

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mm

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