Treffen mit Dmitri Medwedew

Seehofer kritisiert russische Angriffe während Feuerpause

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Seehofer und Medwedew bemom Gespräch am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. 

München - Gut eine Woche nach seinem umstrittenen Besuch bei Russlands Präsident Wladimir Putin hat Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) auch den Dialog mit dem russischen Regierungschef Dmitri Medwedew gesucht.

Die beiden trafen sich am Samstag am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz zu einem Gespräch.

Anschließend wählte der CSU-Chef deutlich kritischere Worte gegenüber Russland als noch in der vergangenen Woche in Moskau. Er bekräftigte zwar seine Forderung nach einer Intensivierung des Dialogs - man dürfe aber auch nicht verschweigen, „was uns stört“.

Mit Blick auf die russischen Luftangriffe in Syrien sagte Seehofer: „Ein Bombardement gegenüber der Zivilbevölkerung ist inakzeptabel. Da brauchen wir gar nicht diskutieren. Das muss man ihnen auch sagen - sag' ich auch.“ Er betonte aber: „Das darf die Bemühungen für eine friedliche Lösung jetzt nicht stoppen oder zusätzlich erschweren.“

Seehofer trifft sich während der Konferenz mit mehreren Staats- und Regierungschefs. Am Freitagabend hatte er beispielsweise mit dem französischen Premier Manuel Valls gesprochen, zudem war auch ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko geplant.

Weitere Informationen zur Münchner Sicherheitskonferenz 2016 lesen Sie hier im Ticker.  

dpa

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