Seehofer bleibt fern

Aigner übernimmt die Faschingsgrüße

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Ilse Aigner.

München - Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat beim alljährlichen Faschingsempfang in der Staatskanzlei vorübergehend die Macht in Bayern übernommen.

Regierungschef Horst Seehofer (CSU) übertrug der stellvertretenden Ministerpräsidenten am unsinnigen Donnerstag die Aufgabe, die Prinzenpaare, Elferräte, Kapellen und Garden am Münchner Franz-Josef-Strauß-Ring zu begrüßen. „Vielen Dank, dass Sie uns die Ehre gegeben haben, mir die Ehre gegeben haben“, sagte Aigner.

Die Ehrung bedeutete eine harte Belastungsprobe für Aigners Ohren: Die „Breitenbrunner Dorfbachfurzer“ spielten so donnerlaut auf, dass der Fußboden der Staatskanzlei erbebte. Unter den Gästen war auch eine Delegation des Faschingsvereins „Narrwalla“ aus Seehofers Heimat Ingolstadt. „Das können wir verschmerzen“, antwortete ein Narrwalla-Potentat auf die Frage nach dem fehlenden Seehofer. Auch Staatskanzleichefin Christine Haderthauer (CSU) fehlte. Aigner sicherte jedoch zu, die Macht in der Staatskanzlei nach dem Ende des Faschingsempfangs wieder abzugeben: „Ich ziehe auf alle Fälle wieder aus“, sagte sie.

dpa

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