Abschiebung

„Kreuze aufhängen, aber Christen in islamische Länder abschieben“

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Häufig werden Menschen abgeschoben, auch wenn ihre Zukunft im Herkunftsland unsicher ist (Symbolfoto).

Einem zum Christentum konvertierten 21-jährigen Iraner droht die Abschiebung aus seinem derzeitigen Wohnort in Bayern. Der Freistaat ist für seine rigide Abschiebepolitik bekannt.

Frankfurt - Die Abschiebepraxis im bayerischen Freistaat ist regider als in anderen Bundesländern. Aktuell erregt die Situation des 21-jährigen Iraners Hossein die Gemüter im oberfränkischen Kulmbach. Wie die Frankfurter Rundschau* berichtet, wurde der junge Mann am 15. Januar um 6 Uhr morgens von der Polizei aus der Wohnung seiner Familie geholt, um noch am selben Tag in den Iran abgeschoben zu werden. Das Tragische: Hossein ist in Deutschland zum Christentum konvertiert. In seinem Heimatland droht ihm deshalb der Tod.

Pfarrer Jürgen Singer von der Kulmbacher Kreuzkirche setzt alle Hebel in Bewegung, um die Abschiebung zu verhindern. Der junge Mann sei bestens integriert und engagiere sich in der Gemeinde. Den Pfarrer ärgert besonders, dass die Regierungsbehörde Oberfranken zwei Mal in einen juristischen Entscheidungsprozess eingegriffen habe. Der FR hat er von dem Fall berichtet.

*FR.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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