Iranisches Atomprogramm verbreitet Sorge

Wien - Die Internationale Atomenergiebehörde macht sich immer größere Sorgen über eine militärische Dimension des iranischen Atomprogramms.

Er habe vor, in naher Zukunft detaillierter die Gründe für diese Sorge darzulegen, kündigte IAEA-Chef Yukiya Amano am Montag in Wien an.

In seinem letzten Iran-Report hatte sich der japanische Atomchef erneut besorgt gezeigt, dass Teheran im Geheimen an Nuklearwaffen arbeitet. “Wir bekommen neue Informationen dazu“, sagte Amano am Montag.

Viele Länder der Welt verdächtigen den Iran seit Jahren, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Atomenergie heimlich an Waffen zu arbeiten. Die Regierung in Teheran bestreitet das, arbeitet aber nicht ausreichend mit den Atominspektoren in Wien zusammen. Auch die Einweihung des ersten iranischen Atomkraftwerks in Buschehr am Montag wird von vielen Experten kritisch gesehen, da der Iran dadurch immer mehr Erfahrung mit Atomtechnik sammelt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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