Iranisches AKW Buschehr soll Ende August ans Netz gehen

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Das iranische Atomkraftwerk Buschehr soll Ende August ans Netz gehen.

Teheran - Das umstrittene iranische Atomkraftwerk Buschehr soll nach zahlreichen technischen Problemen Ende August angefahren werden und Strom liefern.

Alle Probleme seien behoben, die Anlage sicher, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Isna am Montag Außenminister Ali Akbar Salehi. Der 1000-Megawatt-Reaktor aus russischer Produktion sollte eigentlich längst am Netz sein. Der Start war aber immer wieder verschoben worden - angeblich aus technischen Gründen. Spekulationen reichen von den Spätfolgen eines Angriffs mit dem Computerwurm Stuxnet über ein normales technisches Problem bis hin zu Sabotage durch Russland, mit dessen Hilfe der Iran die Anlage baute.

Das iranische Waffenarsenal

Das iranische Waffenarsenal

International steht der Iran im Verdacht, insgeheim Atomwaffen zu entwickeln. Die Führung in Teheran beteuert dagegen, ihr Atomprogramm nur zum friedlichen Zweck der Stromgewinnung zu verfolgen.

Das AKW Buschehr steht rund 1200 Kilometer südlich der Hauptstadt Teheran am Persischen Golf. Zuletzt waren die Brennstäbe komplett entfernt worden. Mit dem Wiedereinsetzen hatten russische Experten Anfang April begonnen.

Mit dem Bau der Anlage war vor mehr als 36 Jahren begonnen worden. Zunächst waren - noch zu Zeiten des Schahs - vor allem deutsche Ingenieure der Firma Siemens damit beschäftigt. 1995 beauftragte der Iran die russische Firma Atomstroiexport mit dem Weiterbau.

dpa

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