König gibt Forderungen nach Reformen nach

Jordanien: Kabinett soll künftig gewählt werden

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ARCHIV - Der jordanische König Abdullah II spricht während einer Pressekonferenz im Kanzleramt in Berlin (Archivfoto vom 06.05.2009).

Amman - Der jordanische König Abdullah II. hat sich Forderungen nach Reformen gebeugt und angekündigt, dass das Kabinett künftig gewählt werden soll. In einer Rede versprach Abdullah auch weitere Verfassungsänderungen.

Details nannte er aber nicht. Zuvor hatten sich Jordanier für eine Einschränkung der Macht des Königs ausgesprochen. Der jordanische Monarch hat unter anderem das Recht, den Ministerpräsidenten und das Kabinett zu bestimmen.

In Jordanien kommt es seit sechs Monaten zu Demonstrationen, bei denen mehr Demokratie gefordert wird. Unter anderem fordern Demonstranten neue Parlamentswahlen, weil bei der Wahl im November ihrer Ansicht nach Betrug vorlag. Abdullah versprach zwar weitere Reformen, warnte aber, plötzliche Veränderungen könnten "Chaos und Unruhen" wie in anderen arabischen Ländern zur Folge haben.

dapd

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