Junge CSU-Abgeordnete fordern von Seehofer Milliarden-Programm 

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Horst Seehofer muss sich mit den Forderungen der Jungen CSU-Riege auseinandersetzen.

München - Kurz vor dem Energiegipfel der Bayerischen Staatsregierung wird in der CSU-Fraktion der Ruf nach einem milliardenschweren Sonderprogramm laut.

"Uns muss klar werden, dass die Energiewende nicht umsonst zu haben ist", sagte der Abgeordnete Markus Blume, Sprecher Jungen Gruppe, dem "Münchner Merkur". Er forderte, "für Forschung und Entwicklung sowie die nötigen Investitionen werden wir Finanzmittel in Milliardenhöhe mobilisieren müssen, gleichermaßen von Bund, Land und EU".

Bayern solle mittelfristig seinen Anteil am Energieversorger Eon verkaufen "und die Privatisierungserlöse in einen Energiefonds Bayern stecken", sagte Blume. Bayern brauche eine Energieoffensive, "die in einer Linie steht mit Strauß' Industrialisierungs- und Stoibers High-Tech-Programmatik". Von den bayerischen Bundestagsabgeordneten forderte der CSU-Politiker mehr Einsatz für Bayern in der Frage der Förderbedingungen für erneuerbare Energien. "Es darf nicht nur um Offshore-Windparks für die Küstenländer gehen."

Blume: "Da muss jeder bayerische Bundestagsabgeordnete auch patriotisch im Sinne Bayerns denken und darf nicht nur das große Ganze im Blick haben." Bundesweit regte Blume zudem eine "Abwrackprämie auf energiefressende Haushaltsgeräte" an.

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