K-Frage: Kraft lehnt Kandidatur weiter ab

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Hannelore Kraft will keine Kanzlerkandidatin für die SPD werden

Düsseldorf - NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) bleibt dabei - sie steht als Kanzlerkandidatin nicht zur Verfügung.

Nach dem jüngsten Wirbel um die K-Frage sagte Kraft der “Bild“-Zeitung (Montag), sie lehne eine eigene Kandidatur ab: “Weil ich vor der Wahl versprochen habe, NRW-Ministerpräsidentin zu bleiben.“ Sie freue sich über eine hohe Akzeptanz in der Partei und in der Bevölkerung. “Doch mein Wort gilt.“

Ansonsten unterstütze sie den Zeitplan des SPD-Vorsitzenden: “Sigmar Gabriel wird zur richtigen Zeit einen Vorschlag machen. Ich kann die ganze Aufregung um die K-Frage zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht verstehen.“ Die SPD-Führung will erst im kommenden Jahr entscheiden, wer bei der Bundestagswahl gegen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) antritt. Außer Gabriel sind auch SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und der SPD-Finanzexperte Peer Steinbrück im Gespräch.

dpa

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