K-Frage: Merkel will 2013 noch einmal antreten

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Bundeskanzlerin Angela Merkel will offenbar auch 2013 noch einmal für die Union ins Kanzler-Rennen gehen.

Berlin - Kanzlerin Angela Merkel will offenbar bei der kommenden Bundestagswahl 2013 als Kandidatin für die Union antreten. dies bestätigte sie in einem Interview.

In einem Sat.1-Interview sagte Merkel, sie hoffe doch, dass sie “einen Gegenkandidaten von der SPD bekomme zur nächsten Bundestagswahl“.

Auch Müller gab Merkel Rückendeckung. Die Kanzlerin habe “beim Energiekonzept und in der Euro-Krise enorme Führungsstärke bewiesen“, sagte er der Nachrichtenagentur dapd. Hieran gebe es “nichts zu rütteln“. Der CSU-Politiker bemühte sich, das Absacken in der Wählergunst kleinzureden. “Umfragen belohnen doch oft die Opposition, die gefällige Vorschläge machen kann, ohne sie auch umsetzen zu müssen“, sagte er. Dem messe er keine Bedeutung zu. “Wir sollten alle mehr über unsere Erfolge sprechen als über flüchtige Umfrageergebnisse.“

Nicht nur Rückendeckung aus dem eigenen Lager

Aus der CDU kamen differenzierter Töne. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) erklärte: “Frau Merkel ist in der CDU alternativlos.“ Allerdings werde sich auf dem bevorstehenden Parteitag Mitte November in Leipzig “die Zukunft der CDU entscheiden“. Dort müssten “glaubhafte und widerspruchsfreie Botschaften formuliert werden“, sagte er der “Mitteldeutschen Zeitung“. In jedem Fall sei “eine neue Etappe von CDU-Politik notwendig, damit wir Regierungsfähigkeit über 2013 hinaus sichern können“.

Die Bundesregierung: Merkel und ihre Minister

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Auch der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach wünscht sich einen klareren Kurs seiner Partei. Die Menschen erwarteten zurecht, “dass wir auf wichtige politische Fragen eine klare Auskunft geben“, sagte er dem Blatt. “Und an dieser Klarheit und Festigkeit fehlt es.“ Das gelte sowohl für die innerparteilichen Debatten über die Energiewende als auch für jene über Steuersenkungen. Hier wie dort gebe es zu viel Durcheinander.

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