Schüsse und Explosionen

Kabul: Taliban greifen Präsidentenpalast an

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Am Dienstagmorgen fielen Schüsse am Präsidentenpalast in Kabul.

Kabul - Selbstmordattentäter der islamistischen Taliban greifen den Sitz des afghanischen Präsidenten in einer schwer bewachten Gegend von Kabul an. Alle Angreifer werden getötet.

Taliban-Kämpfer haben den Präsidentenpalast in der afghanischen Hauptstadt Kabul angegriffen und sich Gefechte mit Sicherheitskräften geliefert. Drei oder vier Bewaffnete seien aus einem Geländewagen gesprungen und hätten das Feuer eröffnet, nachdem sie zuvor von Sicherheitskräften angehalten worden seien, teilte Polizeichef General Mohammed Ajub Salangi am Dienstag mit. Die Angreifer hätten versucht, mit gefälschten Papieren einen Kontrollpunkt zu passieren. Alle Angreifer seien getötet worden, ein Wachmann des Präsidentenpalasts sei verletzt worden.

Anschließend explodierte eine Autobombe in der Gegend. Wo sich Präsident Hamid Karsai zum Zeitpunkt des Angriffs aufhielt, war zunächst unklar. Die Attacke ereignete sich vor einer geplanten Pressekonferenz, bei der sich der Präsident zu den andauernden Bemühungen um die Aufnahme von Friedensverhandlungen mit den Taliban äußern sollte.

Die Taliban bekannten sich zu dem Angriff. Mit einem Selbstmordanschlag hätten die Extremisten „dem Feind den Tod gebracht“, teilte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid in einer Textnachricht mit.

Der Präsidentenpalast liegt in einer stark gesicherten Gegend in der Innenstadt von Kabul, in der sich auch das Hauptquartier der Nato-geführten Afghanistan-Streitkräfte und die US-Botschaft befinden.

AP

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