Landtagswahl im nächsten Jahr

Ude: SPD muss selbstbewusster werden

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Hat er zu wenig Selbstbewusstsein für die Landtagswahl?

München - SPD-Spitzenkandidat Christian Ude kämpft in den eigenen Reihen um mehr Zuversicht für die Wahl im nächsten Jahr. Das mangelnde Selbstbewusstsein liege vor allem an der Konkurrenz. 

„Es gibt im eigenen Lager tatsächlich eine skeptische Beurteilung der Chancen“, sagte der Herausforderer von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) der „Bild“-Zeitung (Freitag). „Das halte ich nach 55 Jahren Übermacht der CSU für selbstverständlich. Hier muss Selbstbewusstsein erst geschaffen werden.“

Ude räumte zugleich ein, dass die Bayern mit der Wirtschaftslage zufrieden seien: „Niemand will, dass sich die Verhältnisse grundlegend ändern. Das streben wir auch gar nicht an.“ Viele Familien wünschten sich aber mehr Angebote zur Ganztagsbetreuung, betonte der Münchner Oberbürgermeister. In der Bevölkerung gebe es zudem eine große Unzufriedenheit über die Reform des Gymnasiums und die Milliardenverluste der Landesbank.

Eine Umfrage im Auftrag der CSU hatte vor zwei Wochen ergeben, dass die CSU derzeit bei 46 Prozent liegt, ein mögliches Dreierbündnis aus SPD, Grünen und Freien Wählern bei 40 Prozent. Auch 58 Prozent der SPD-Anhänger und 77 Prozent der Grünen-Wähler erwarten demnach einen Seehofer-Sieg.

dpa

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