Unruhige Nacht in Ägypten

Kairo: Festnahmen und Angriff auf dem Sinai

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Die Nacht in Ägypten war unruhig.

Kairo - Die ägyptische Polizei hat Safwat Hegasi, einen einflussreichen Prediger aus den Reihen der Muslimbruderschaft, festgenommen.

Aus Sicherheitskreisen in Kairo hieß es, außer Hegasi seien noch sechs weitere führende Mitglieder der Islamisten-Bewegung festgenommen worden. Mehrere westliche Regierungen hatten die neuen Machthaber in den vergangenen Tagen davor gewarnt, die Muslimbrüder zu isolieren, deren Präsident Mohammed Mursi am 3. Juli nach Massenprotesten vom Militär gestürzt worden war.

Die ägyptische Regierung teilte in der Nacht zum Sonntag mit, Außenminister Nabil Fahmi habe am Samstag mit dem deutschen Außenminister Guido Westerwelle, sowie mit der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton und den Außenministern von Bahrain und Großbritannien telefoniert. In seinen Gesprächen habe er erklärt, in Ägypten hätten bewaffnete Gruppen damit begonnen, die Bevölkerung zu terrorisieren. Das internationale Schweigen zu diesen Angriffen sei inakzeptabel.

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auf der Straße zum

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von Al-Arisch. Vier weitere

Polizisten

wurden nach Angaben der staatlichen

Medien

verletzt. Drei Angehörige der Ordnungspolizei erlitten bei einem zweiten

Angriff

auf eine nahe gelegen Wache ihrer

Einheit

Verletzungen. Die Angreifer konnten fliehen.

Mursi-Anhänger sagen Proteste aus "Sicherheitsgründen" ab

Aufgrund der zahlreichen Ausschreitungen haben Mursi-Anhänger mehrere für Sonntag geplante Proteste abgesagt. Mehrere Märsche in der Hauptstadt Kairo seien aus "Sicherheitsgründen" abgesagt worden, sagte eine Sprecherin der Mursi-Anhänger, Jasmin Adel, am Sonntag. Wieviele Kundgebungen gestrichen wurden, sagte sie nicht. Ursprünglich waren neun verschiedene Veranstaltungen geplant gewesen.

Bilder aus Kairo

kairo

Derweil bekräftigte Armeechef Abdel Fattah al-Sisi, das Militär werde weiter hart gegen gewaltbereite Islamisten vorgehen. Sein Land werde sich nicht der Gewalt "beugen", sagte al-Sisi am Sonntag bei Beratungen mit den wichtigsten Armee- und Polizeivertretern. "Wir werden niemals schweigend der Zerstörung des Landes zusehen."

dpa/AFP

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