Machtkampf

Kanzlerkandidat der Grünen: Zieht Baerbock die Frauenkarte?

Parteichefin Annalena Baerbock (Grüne) steht auf einem Podium und zeigt mit der Hand nach rechts.
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Ringt mit Robert Habeck um die Spitzenkandidatur: Annalena Baerbock (Grüne). (24hamburg.de-Montage)

Baerbock gegen Habeck: Die Grünen wollen die K-Frage rasch klären. Doch die 40-Jährige ist im Vorteil. Ihr könnte die Frauenquote zur Kanzlerkandidatur verhelfen.

Hamburg – Einen Tag nach der Ankündigung zu einer baldigen Vorentscheidung zur K-Frage ist bei den Grünen die Personaldebatte neu entflammt. So sprach sich der frühere Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit eindeutig für Parrteichef Robert Habeck als Spitzenkandidat der Partei aus. Habeck sei der „bessere Kanzlerkandidat“, schrieb der Grüne in einem Beitrag für die Wochenzeitung „Die Zeit“.

Am Mittwoch hatte die Geschäftsführung der Partei den Termin für die Nominierung bekannt gegeben. Demnach will der Bundesvorstand am 19. April 2021 eine Empfehlung aussprechen*. Zur Auswahl steht neben Habeck auch die Co-Vorsitzende Annalena Baerbock. Nach dem grünen Selbstverständnis hätte sie sogar über die in den Parteistatuten festgelegte Frauenquote eine Art Erstzugriffsrecht auf den Posten*, wie das Hamburger Nachrichtenportal 24hamburg.de berichtet. Doch auch darüber hinaus spricht einiges für Baerbock. Was das ist, erfahren sie hier. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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