Kassen: Keine Verhandlungen mit bayerischen Ärzten

München - Bayerns Hausärzte müssen sich nach dem Streit um den Verbleib im Kassensystems auf Einkommenseinbußen einstellen. Den die Ersatzkassen wollen sich nicht auf neue Verhandlungen einlassen.

Wie der Leiter der Landesvertretung des Verbandes der Ersatzkassen (vdek), Ralf Langejürgen, am Mittwoch im Bayerischen Rundfunk ankündigte, werde sein Verband vorerst keine neuen Verhandlungen mit den Ärzten führen.

Die Ersatzkassen hatten kurz vor Weihnachten die Hausarztverträge gekündigt. Sie reagierten damit auf Drohungen der Mediziner, aus dem Kassensystem auszusteigen. Mit der Kündigung der Verträge habe man “die rechtsbrecherischen Aktivitäten des Hausärzteverbandes entsprechend sanktioniert“, sagte Langejürgen. Ohne die Eskalation hätten die Hausärzte mit einer Honorarverbesserung von 25 Prozent rechnen können, sagte der Verbandssprecher.

dapd

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