Reaktion auf Ablehnung der Zusammenarbeit

Kipping: SPD und Grüne sind "kindisch"

+
Linke-Chefin Katja Kipping findet die Ablehnung der Zusammenarbeit

Berlin - SPD und Grüne wollen nicht mit der Linken zusammenarbeiten. Partei-Chefin Katja Kipping reagiert nun auf die Ablehnung und spricht von "kindischen Abgrenzungsritualen".

Linken-Parteichefin Katja Kipping hat SPD und Grünen wegen ihres Neins zu einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei kritisiert. "Sie könnten gemeinsam mit uns, den Gewerkschaften und den sozialen Bewegungen die grundlegenden Sozialreformen anstreben", schrieb Kipping in einem Beitrag für das Magazin "Cicero". "Stattdessen ergehen sie sich in kindischen Abgrenzungsritualen."

Kipping stellte zugleich allerdings auch ihrerseits Bedingungen für eine Zusammenarbeit. Dies seien ein gesetzlicher Mindestlohn von zehn Euro, eine "Rente, die sicher vor Armut schützt", die Abschaffung von Hartz-IV-Sanktionen für Arbeitslose, eine "couragierte Besteuerung der Millionäre", den Stopp von Rüstungsexporten sowie eine "gewaltfreie Außenpolitik". Dies sei "nicht einmal besonders radikal", schrieb Kipping.

Das ist die Linken-Führung

Das ist die Linken-Führung

AFP

Auch interessant

Meistgelesen

AfD-Politiker wünscht sich islamistische Anschläge in Deutschland
AfD-Politiker wünscht sich islamistische Anschläge in Deutschland
SPD-Parteizentrale evakuiert - Polizei gibt Entwarnung
SPD-Parteizentrale evakuiert - Polizei gibt Entwarnung
Serdar Somuncu gegen den IS: „Was muss das für ein elender Gott sein“
Serdar Somuncu gegen den IS: „Was muss das für ein elender Gott sein“
Hilfsorganisation: In Kabul getötete Deutsche war sehr erfahren
Hilfsorganisation: In Kabul getötete Deutsche war sehr erfahren

Kommentare