Kirgistan: Atambajew erklärt sich zum Sieger

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Almasbek Atambajew hat sichbei der Präsidentenwahl zum Sieger erklären lassen

Moskau - Bei der Präsidentenwahl in der zentralasiatischen Republik Kirgistan hat sich der prorussische Regierungschef Almasbek Atambajew zum Sieger erklären lassen.

Der 55 Jahre alte Sozialdemokrat liege mit etwa 64 Prozent der Stimmen uneinholbar vorn. Das teilte Atambajews Wahlkampfstab in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek in der Nacht zum Montag (Ortszeit) nach Angaben der Agentur Akipress mit. Nach Angaben der Wahlkommission waren etwa 70 Prozent der Stimmzettel ausgezählt. In der Ex-Sowjetrepublik an der Grenze zu China wurden erste Proteste gegen die Abstimmung vom Sonntag laut.

“Wir erkennen den Sieg Atambajews nicht an“, sagte Präsidentenkandidat Kamtschybek Taschijew von der mitregierenden Beamtenpartei Ata Schurt (Vaterland). Er kam demnach auf etwas über zehn Prozent der Stimmen. Insgesamt hatten sich 16 Bewerber den rund drei Millionen Wahlberechtigten gestellt. Die Wahlbeteiligung wurde mit rund 60 Prozent angegeben.

dpa

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