Nach Einführung von Rechtsanspruch

Bislang bundesweit nur 50 Kita-Platz-Klagen

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Gummistiefel hängen der Gaderobe einer Kita in Bielefeld (Nordrhein-Westfalen)

Berlin - Die befürchtete Klagewelle nach der Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz ist nach Angaben des Städtetages bislang ausgeblieben. Bundesweit gäbe es nur rund 50 Klagen. 

Der seit Anfang August geltende gesetzliche Anspruch auf einen Kitaplatz hat einem Bericht zufolge bislang noch nicht zu einer Klagewelle geführt. Er schätze die Zahl der Klagen bundesweit derzeit auf "nicht mehr als 50", sagte der Geschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, der "Bild"-Zeitung vom Freitag. Die befürchtete Klagewelle sei bislang ausgeblieben.

Der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr gilt seit dem 1. August. Gerade in Großstädten und Ballungszentren werden aber Engpässe befürchtet. Dazu sagte Landsberg der Zeitung, es würden "noch mehr Plätze" benötigt. "Der Wunsch von Eltern, Kinder schon früh betreuen zu lassen, wird weiter zunehmen", sagte der Verbandschef der Zeitung.

AFP/dpa

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