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Tarifverhandlungen

Kita-Streik: Schlichtung beginnt am Mittwoch

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Junus trägt am 28. Mai in Hannover auf einer Demo ein Schild mit der Aufschrift "Streikopfer" um den Hals.

Berlin - Wochenlang wurde gestreikt, sechs Runden lang verhandelt - dann scheiterten die Kita-Tarifverhandlungen. Nun sollen Unabhängige den Knoten durchschlagen.

Eine mögliche Lösung im festgefahrenen Kita-Tarifstreit rückt näher. Am Mittwoch beginnt in Dresden die Schlichtung, wie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der kommunale Arbeitgeberverband VKA am Montag mitteilten. Zum Auftakt soll vor allem der weitere Zeitplan der Schlichtung festgelegt werden, wie ein Verdi-Sprecher in Berlin mitteilte.

Verdi fordert mehr Geld für alle Berufsgruppen des kommunalen Sozial- und Erziehungsdienstes, in dem rund 240 000 Beschäftigte arbeiten. Die Arbeitgeber lehnten pauschale Erhöhungen aber bis zuletzt ab. Verdi bemängelte, die VKA verweigere sich etwa bei der geforderten Verbesserung für Sozialarbeiter.

Milbradt und Schmalstieg sollen schlichten

Die beiden Schlichter, der frühere sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) und der einstige Hannoveraner Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg (SPD), informieren im Anschluss an die erste Sitzung der Schlichtungskommission die Öffentlichkeit. Sie umfasst jeweils acht Vertreter der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer sowie die Vorsitzenden.

Die Eltern von Kita-Kindern können zunächst aufatmen, der wochenlange Streik ist inzwischen ausgesetzt. Am Montag gingen die Erzieherinnen in kommunalen Kindertagesstätten wieder wie gewohnt zur Arbeit. Wegen der Schlichtung herrscht Friedenspflicht.

dpa

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