Köhler lobt Deutschlands Beziehungen zu Israel

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Bundespräsident Horst Köhler (rechts) mit dem israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres.

Berlin - Bundespräsident Horst Köhler hat in Berlin die einzigartigen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel unterstrichen: “Die Verantwortung aus der Shoa ist und bleibt Teil der deutschen Identität.“

Das sagte Köhler laut Manuskript bei einem Abendessen im Schloss Bellevue zu Ehren des israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres.

Köhler betonte dabei auch die “großen Fortschritte“ in den Beziehungen zwischen beiden Ländern in den vergangenen Jahrzehnten. “Wir verdanken sie mutigen Menschen, die bereit waren, über alles Trennende hinweg einander die Hand zu reichen“, sagte Köhler. In Peres habe Deutschland “einen guten Freund und einen verlässlichen Partner“, betonte er. Familienangehörige des heute 86-jährigen Friedensnobelpreisträgers waren zur Nazi-Zeit in Konzentrationslagern ums Leben gekommen. Köhler sprach von einer Renaissance jüdischen Lebens in Deutschland. “Das tut Deutschland gut“, fügte er hinzu.

Höhepunkt des dreitägigen Staatsbesuchs ist an diesem Mittwoch eine Rede des israelischen Staatschefs vor dem Bundestag. Anlass ist der Holocaust-Gedenktag. Vor genau 65 Jahren hatten sowjetische Soldaten das NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit. Seit 1996 wird auch in Deutschland jeweils am 27. Januar daran erinnert.

dpa

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