Historisches Referendum

Kolumbianer entscheiden über Friedensvertrag mit der Farc

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Studenten in Bogota werben für den Friedensvertrag. 

Bogotá - Die Kolumbianer stimmen über das Friedensabkommen der Regierung mit der Guerillaorganisation Farc ab. Der Vertrag sieht eine Landreform, Bekämpfung des Drogenhandels und Entschädigung der Opfer vor. 

Die jüngsten Umfragen sehen die Befürworter des Vertrags vorn. Damit es gültig ist, müssen in dem Plebiszit mindestens 13 Prozent der Wahlberechtigten - rund 4,5 Millionen Menschen - für oder gegen das Abkommen stimmen.

Der Vertrag sieht eine Landreform, neue Ansätze zur Bekämpfung des Drogenhandels und eine Entschädigung der Opfer vor. Die Rebellen erhalten in den kommenden zwei Wahlperioden zehn Abgeordnetenmandate garantiert. Zudem werden selbst schwerste Verbrechen mit maximal acht Jahren Haft geahndet.

Mit dem Abkommen soll der älteste Konflikt Lateinamerikas beigelegt werden. Bei den Kämpfen zwischen staatlichen Sicherheitskräften, linken Rebellen und rechten Paramilitärs kamen seit Mitte der 1960er Jahre mehr als 220.000 Menschen ums Leben, Millionen wurden vertrieben.

dpa

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