Wahlkampf-Tour mit Josef Schmid

Deckel auf der A96: Weniger Lärm und mehr Wohnraum?

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Per Einhausung der A96 will Josef Schmid Platz für Häuser schaffen.

München - Josef Schmid hat sich mit der tz auf eine Stadttour zu den größten Problemstellen in München eingelassen. Eine Station: Die A96 zwischen der Stadtgrenze und dem Mittleren Ring.

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Seit Jahren kämpfen die Anwohner der A96 zwischen Stadtgrenze und Mittlerem Ring für eine Lärmschutzwand oder eine Einhausung der Autobahn, sie haben Lärm und Abgase satt. Der Stadtrat 2012 vertagte mit seiner rotgrünen Mehrheit einen Antrag der CSU, die für die vier Kilometer Autobahn eine Machbarkeitsstudie für eine Einhausung in Auftrag geben wollte. Ein Jahr darauf wurden aber auch aus der SPD Forderungen nach solch einer Machbarkeitsstudie laut.

Josef Schmid: „Mann merkt einmal mehr, dass die SPD auf unseren Zug aufspringt, wenn Wahlen bevorstehen. Die SPD hatte auch die Tunnels an der Landshuter Alle und in Giesing 2008 ins Wahlkampfprogramm geschrieben, passiert ist seitdem aber nichts.“

Die SPD war in Laim der Röhre gegenüber auch deshalb skeptisch, da die Stadt die Kosten für eine Einhausung selbst tragen müsste. Schmid: „Dabei würde sich so eine Einhausung von selbst finanzieren, weil die Stadt dann entweder neues Bauland an der Autobahn ausweisen kann oder man sogar direkt über der Autobahn neue Wohnungen bauen könnte.“ In Berlin habe man das schon in den 70er Jahren gemacht, auch in der Schweiz werde das praktiziert und in Hamburg würde es geplant.

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