Wahlkampf-Tour mit Josef Schmid

Ja zu einer neuen Moschee – aber nicht in der Altstadt

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Josef Schmid an der Pasinger Moschee im Gespräch mit den tz-Reportern David Costanzo (l.) und Johannes Welte.

München - Josef Schmid hat sich mit der tz auf eine Stadttour zu den größten Problemstellen in München eingelassen. Eine Station: Die Moschee in Pasing.

Die CSU und Ausländer – eine unendliche Geschichte. Das neueste Kapitel war die Faustformel über Rumänen und Bulgaren: „Wer betrügt, der fliegt!“ Schmid bekannte sich zur angeblichen Problematik – distanzierte sich aber von der Wortwahl. Den Tanz auf des Messers Schneide vollführt er auch bei der Moschee.

Schmid steht zu einem neuen Gotteshaus für die 100 000 Münchner Muslime, sagt beim Ortstermin an der Pasinger Moschee: „Die Menschen sind integriert und gehören zu München. Der Islam ist aber nicht kulturprägend. Darum bin ich gegen eine Moschee innerhalb des Altstadtrings.“ Drei hin, zwei im Sinn – unterm Strich errechnet Schmid in seiner religiösen Arithmetik einen Standort innerhalb des Mittleren Rings.

Der Penzberger Imam Benjamin Idriz stehe für einen europäischen Islam in deutscher Sprache. In der Rathaus-CSU gäbe es „breiteste Zustimmung“, versichert Schmid.

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