Ärger für OB Reiter

Jusos: Keine Rathaus-Koalition mit der CSU

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Wie weiter, Dieter Reiter (l.), Josef Schmid & Sabine Nallinger?

München - Das riecht nach Ärger für OB Dieter Reiter (SPD) und seine aktuellen Verhandlungspartner in Sachen Rathaus-Koalition. Die Jusos wollen nicht mit der CSU zusammenarbeiten-

Das riecht nach Ärger für OB Dieter Reiter (SPD) und seine aktuellen Verhandlungspartner in Sachen Rathaus-Koalition – SPD sowie CSU und Grüne! Die erste große Gruppierung unter den Sozialdemokraten wagt sich aus der Deckung und widerspricht seinem eingeschlagenen Kurs: Die Jusos sperren sich gegen ein Bündnis mit der CSU und fordern eine Minderheitsregierung allein mit den Grünen und wechselnden Mehrheiten.

„Für junge Münchner, Arbeitnehmer und Mieter ist es wichtig, dass Rot-Grün im Rathaus fortgesetzt wird. In einer Riesen-Koalition droht Stillstand bei wichtigen Entscheidungen und die Verlagerung wichtiger Diskussionen in die Fraktionsspitzen“, sagt Cornelius Müller, Vorsitzender der Jugendorganisation der SPD.

Der Vorstoß ist für Reiter deswegen brisant, weil es in der SPD nach dem Wahl-Debakel brodelt – nicht nur, weil in einer schwarz-rot-grünen Kenia-Koalition Bürgermeisterin und Herzens-Genossin Christine Strobl für Josef Schmid (CSU) geopfert werden müsste. Zudem hat die SPD angekündigt, eine Koalitionsentscheidung auf einem Parteitag absegnen zu lassen. Die Jusos sagen als erste: Nein zu Kenia!

dac

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