Trotz Stichwahl

SPD-Mann Reiter "sehr, sehr erfreut"

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Dieter Reiter ist "sehr, sehr erfreut".

München - Trotz der notwendigen Stichwahl bei der Oberbürgermeisterwahl in München hat SPD-Kandidat Dieter Reiter eine positive Zwischenbilanz gezogen.

Er sei „sehr, sehr erfreut“, sagte er am Sonntagabend. Die Wahl habe gezeigt, dass die Bürger ein „modernes und weltoffenes München“ wollten.

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Seine Kontrahenten Josef Schmid (CSU) und Sabine Nallinger (Grüne) sprachen von einem „historischen Wahlergebnis“. Schmid betonte, dass es zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder zu einer Stichwahl kommt. Nallinger freute sich über ihr Ergebnis, weil es zuvor „eigentlich nie eine dritte Kraft“ in München gegeben habe.

Mit einer Wahlempfehlung für die anstehende Stichwahl zwischen Reiter und Schmid hielt Nallinger sich zurück. Darüber werde die Partei am Donnerstag entscheiden. Sie sprach sich dafür aus, in den Dialog mit „kleineren demokratischen Gruppierungen“ zu treten, sollte es nicht für eine rot-grüne Mehrheit im Stadtrat reichen.

Reiter betonte, er sei überzeugt, das rot-grüne Bündnis im Stadtrat weiterführen zu können. Der langjährige Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) freute sich über das Ergebnis für Reiter. „Die Aussichten für die Stichwahl sind glänzend“, sagte er und fügte mit Blick auf seinen Nachfolger als SPD-Kandidaten hinzu: „Es ist beim ersten Mal ja immer am schwersten.“

dpa

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