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"Hohes Maß an Zufriedenheit"

Seehofer mit Theorie zu Wahlbeteiligung

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Horst Seehofer.

München - Die niedrige Wahlbeteiligung bei den Kommunalwahlen hat für viel Enttäuschung und Überraschung gesorgt. Horst Seehofer hat seine eigene Begründung für das geringe Interesse.

Nach dem neuerlichen Absinken der Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl hat CSU-Chef Horst Seehofer Gedankenspiele zur Änderung des Wahlrechts wieder zu den Akten gelegt. Seehofer führte das geringe Interesse der Bürger am Donnerstag auf das „hohe Maß an Zufriedenheit“ in der bayerischen Bevölkerung zurück. Seehofer will auch das Berechnungsverfahren für die Sitzverteilung in den kommunalen Parlamenten nicht ändern, obwohl es kleine Gruppen bevorzugt. „Hände weg vom Wahlrecht“, sagte Seehofer.

Die Verbreiterung des politischen Spektrums nutze den kleineren Gruppierungen. „Das ist jetzt so, und das muss man akzeptieren.“ In der CSU waren bereits unmittelbar nach dem ersten Wahlgang am 16. Stimmen laut geworden, das Kommunalwahlrecht zu vereinfachen. Seehofer erklärte, er sei hochzufrieden mit dem Wahlausgang. Die CSU war bei den Kreistags-, Stadtrats- und Gemeinderatswahlen wider die eigenen Erwartungen unter vierzig Prozent gerutscht, hatte aber auf der anderen Seite vier Landräte dazugewonnen.

dpa

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