Parteien beraten

Mögliche Koalitionen: Wer macht's mit wem?

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Wer koaliert nach der Wahl mit wem im Stadtrat?

München - Rot-Grün oder Schwarz-Grün? Buntes Bündnis oder Große Koalition? Wer könnte nach der Münchner Stadtratswahl mit wem koalieren?

Wer nach der Stadtratswahl mit wem koalieren könnte, bestimmten gestern Abend auch die Abschlusskundgebungen der großen Parteien – SPD im Augustinerkeller, CSU im Hofbräukeller. Wie geht’s weiter?

CSU-Mann Josef Schmid erklärte schon vorab, dass er den Geist der bayerischen Gemeindeordnung wehen lassen will, die keine Regierung und Opposition im Rathaus kennt. Stattdessen sollten sich die besten Ideen durchsetzen. Von den Liebesgrüßen an die Grünen war auf einmal keine Rede mehr – mangels Gegenliebe. „Ich werde als OB keinen Koalitionsvertrag unterschreiben“, kündigte er an. Gespräche werde es nach der Wahl aber geben, schließlich braucht ein OB gleich bei den ersten beiden Abstimmungen im Rathaus Mehrheiten, den Wahlen zu den Bürgermeistern. Münchens CSU-Chef Ludwig Spaenle forderte einen „Systemwechsel“, SPD-Mann Dieter Reiter sei Teil des „Systems.

SPD-Kandidat Reiter will dagegen die „erfolgreiche Politik“ von Rot-Grün fortsetzen. OB Christian Ude ärgerte sich aber über die grüne Konkurrentin, die nur auf Posten aus sei. Sabine Nallinger hatte vor einer Großen Koalition gewarnt. Jetzt sagt sie: „Das ist völlig aus der Luft gegriffen. Ich werbe seit Jahr und Tag für die Fortführung unseres rot-grünen Bündnisses.“ Wenn die Prozente reichen ...

DAC

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