Jeder darf mitmachen

Wählergruppe HUT stellt sich vor

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Stephanie Mayr (v.l.n.r.), Florian Scheungraber, Petra Perle, Andreas Dorsch, Christian Ramgraber, Wolfgang Zeilnhofer-Rath, Johannes Schricker, Nikolaus Hoenning, Julia Pollert, Maximilian Heisler.

München - Sind Parteien die richtige Adresse, um den Bürgerwillen im Rathaus umzusetzen? Nein, meinen die Mitglieder der Wählergruppe HUT, die bei der Kommunalwahl im März mindestens einen Sitz im Stadtrat erobern wollen.

Freitag stellte sich die neue Gruppierung bei ihrer ersten Pressekonferenz der Öffentlichkeit vor.

„Es gibt viele Initiativen aus der Bevölkerung, die es nicht schaffen, im Rathaus umgesetzt zu werden“, so Wolfgang Zeilnhofer-Rath, Sozialpädagoge, Kneipier und Schlosser, der als OB-Kandidat für die Wählergruppe HUT antritt. „Leider sind die Parteien zu sehr ihren Programmen und ihrer Spezln verpflichtet.“ Bezahlbares Wohnen, Raum für Kulturschaffende, das Stadtbild oder die Schulpolitik seien Themen, in denen die Bürger nicht mehr mitbestimmen könnten.

Neben Zeilnhofer-Rath kandieren auch Maximilian Heisler von der Aktionsgruppe ­Untergiesing, Andreas Dorsch vom Bündnis Gartenstadt, Julia Pollat von der Stiftung Gesellschaft macht Schule, Münchens Ex-Grünenchef Nikolaus Hoenning oder Multitalent Petra Perle.

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Bei der Wählergruppe HUT soll jeder mitmachen dürfen, etwa über die neue Homepage: Näheres steht unter www.hut-muc.org

Damit die HUT-Leute überhaupt zur Stadtratswahl antreten könne, müssen sie erst einmal 1000 Unterstützerunterschriften beisammen haben. Derzeit sind es erst rund 100. Wer die Wählergruppe fördern will, muss sich bis spätestens 3. Februar in die Unterstützungsliste eintragen. Das geht nur im KVR, in den Bezirksinspektionen zu den dort üblichen Öffnungszeiten sowie in der Stadtinformation im Rathaus (Montag bis Donnerstag von 10 bis 20 Uhr).

Zur Identfizierung muss man seinen Ausweis vorlegen.

J. Welte

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