Krankenkassen erwarten weiter steigende Zusatzbeiträge

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Der Zusatzbeitrag für die gesetzliche Krankenkasse könnte wieder steigen. Der Spitzenverband rechnet damit in drei Jahren bei 1,8 Prozent zu sein. Foto: Nicolas Armer/Archiv/Symbolbild

Osnabrück (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen werden nach eigener Einschätzung ihre Zusatzbeiträge weiter erhöhen müssen.

Zum Jahresbeginn habe es durchschnittlich eine Steigerung um zwei Zehntel gegeben, in den Folgejahren werde die Größenordnung ähnlich sein, sagte die Vorstandsvorsitzende ihres Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Daher rechnen wir damit, dass wir bei vorsichtiger Schätzung in 2019 bei 1,8 Prozent sein werden."

Die Verbandschefin forderte eine Gesetzesänderung bei der Festlegung der Arzneimittelpreise. Derzeit könne ein Pharma-Unternehmen bei einem neuen Produkt den Preis im ersten Jahr beliebig festlegen. Erst dann gelte der mit dem Hersteller zwischenzeitlich ausgehandelte Preis. "Er sollte auch rückwirkend gelten, um Fantasiepreise im ersten Jahr zu verhindern."

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