Vizekanzler wollte eigentlich Flüchtlinge besuchen

Wegen Krisensitzung: Gabriel sagt Besuch in Passau ab

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Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD).

Passau - Terrorgefahr und Sicherheitsfragen sind wichtiger: Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat seinen für Mittwoch geplanten Besuch in Flüchtlingsunterkünften in Passau kurzfristig abgesagt.

Grund sei eine Sitzung des Sicherheitskabinetts in Berlin nach der erhöhten Terrorgefahr in Deutschland und der Spielabsage des Fußball-Länderspiels Deutschland gegen die Niederlande am Dienstag, teilte die SPD am Mittwochmorgen mit.

Der Vizekanzler wollte sich in Passau ein aktuelles Bild von der Flüchtlingssituation machen. Neben einem Besuch der Leitstelle der Bundespolizei war ein Rundgang in der Registrierungsstelle sowie ein Gespräch mit Helfern, Flüchtlingen und Polizisten am Passauer Hauptbahnhof geplant. Eine SPD-Sprecherin betonte, es werde ein neuer Termin für einen Besuch Gabriels in Passau gesucht.

dpa

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