Ferber kritisiert geplante Vorschrift

"Die EU hat in der Dusche nichts zu suchen"

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Markus Ferber, CSU-Europagruppenchef

Augsburg - Das geht zu weit, sagt die CSU: Sie macht Front gegen eine von der EU geplante Vorschrift für wassersparende Duschköpfe und Wasserhähne.

Die CSU macht Front gegen die geplante EU-Vorschrift für wassersparende Duschköpfe und Wasserhähne. „Die Kommission hat unter der Dusche nichts zu suchen“, erklärte CSU-Europagruppenchef Markus Ferber am Freitag.

Der Anlass: Die EU will ihre Ökodesign-Richtlinie ausweiten, um Wasserverschwendung zu stoppen. Ferber sagte, die Ökodesign-Richtlinie sei gedacht gewesen, Stromfresser wie Röhrenfernseher und alte Kühlschränke aus dem Verkehr zu ziehen: „Die Ausweitung auf Duschköpfe und Wasserhähne geht definitiv zu weit.“ Man frage sich, was als nächstes komme: „Das Verbot von Badewannen?“

Der Wasserverbrauch der Haushalte sei ohnehin gesunken. „Ein guter Vorsatz in wasserarmen Regionen Europas“, sagte Ferber. „Aber ein Durchregieren der EU bis unter die Dusche kann nicht ernsthaft die Lösung sein, wenn wir die Akzeptanz der Menschen für das Projekt Europa erhalten wollen.“

dpa

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