Wo ist Leopoldo López?

Bangen um Venezuelas Oppositionsführer

Der venezolanische Oppositionsführer Leopoldo López am Fenster seiner Gefängniszelle. Foto: Miguel Gutiérrez
1 von 7
Der venezolanische Oppositionsführer Leopoldo López am Fenster seiner Gefängniszelle. Foto: Miguel Gutiérrez
Die Demonstranten werfen Präsident Nicolás Maduro vor, er wolle eine Diktatur errichten. Foto: Fernando Llano
2 von 7
Die Demonstranten werfen Präsident Nicolás Maduro vor, er wolle eine Diktatur errichten. Foto: Fernando Llano
Demonstrant in Flammen: Ein Mann (l.), der mit anderen Demonstranten ein Motorrad der Nationalgarde angezündet hat, versucht selbst brennend den Flammen zu entkommen. Foto: Fernando Llano
3 von 7
Demonstrant in Flammen: Ein Mann (l.), der mit anderen Demonstranten ein Motorrad der Nationalgarde angezündet hat, versucht selbst brennend den Flammen zu entkommen. Foto: Fernando Llano
Bei Protesten gegen die Regieung geht ein Fahrzeug der Nationalgarde in Flammen auf. Foto: Fernando Llano
4 von 7
Bei Protesten gegen die Regieung geht ein Fahrzeug der Nationalgarde in Flammen auf. Foto: Fernando Llano
Während einer Demonstration von Regierungsgegnern blockiert die Nationalgarde in Caracas eine Autobahn. Foto: Fernando Llano
5 von 7
Während einer Demonstration von Regierungsgegnern blockiert die Nationalgarde in Caracas eine Autobahn. Foto: Fernando Llano
Ein verletzter Demonstrant wird von einem Sanitäter behandelt. Bei erneuten Massenprotesten gegen Präsident Maduro hatte die Polizei Tränengas eingesetzt. Foto: Fernando Llano
6 von 7
Ein verletzter Demonstrant wird von einem Sanitäter behandelt. Bei erneuten Massenprotesten gegen Präsident Maduro hatte die Polizei Tränengas eingesetzt. Foto: Fernando Llano
Die Proteste gegen die Politik von Venezuelas Präsident Maduro reißen nicht ab. Mehr als 30 Menschen haben im Zusammenhang mit dem Konflikt bereits ihr Leben verloren. Foto: Fernando Llano
7 von 7
Die Proteste gegen die Politik von Venezuelas Präsident Maduro reißen nicht ab. Mehr als 30 Menschen haben im Zusammenhang mit dem Konflikt bereits ihr Leben verloren. Foto: Fernando Llano

Caracas (dpa) - Seit rund einem Monat gibt es keine Informationen zum Zustand des inhaftierten venezolanischen Oppositionsführers Leopoldo López - seine Familie fordert von Präsident Nicolás Maduro nun ein klares Lebenszeichen.

Nachdem es erst Gerüchte über einen dramatisch verschlechterten Gesundheitszustand Lopez' und eine Einlieferung in ein Militärhospital gegeben hatte, hieß es später, er sei weiter im Gefängnis Ramo Verde bei Caracas. Seit Ausbruch der Proteste gegen den Sozialisten Maduro wird der Frau von López, Lilian Tintori, der Zugang zu ihrem Mann verwehrt. Stundenlang wartete sie am Donnerstag wieder vor einer Polizeisperre.

"Wir wollen einen Beweis, dass Leopoldo weiter in Ramo Verde ist, wir wollen wissen, wie es ihm geht, wir wollen wissen, warum er nicht kommuniziert", erklärte Tintori. Ein Video mit einem vermeintlichen Lebenszeichen bezeichnete sie als Fälschung. Sie wolle ihn endlich wieder persönlich sehen. Auch der Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Luis Almagro, forderte Zugang und Informationen über den Zustand von López.

Seit Anfang April starben bereits 33 Menschen bei Protesten in Venezuela, gefordert werden Neuwahlen und auch López' Freilassung. Der 46-Jährige war bis 2014 wichtigster Gegenspieler von Maduro und gilt im Falle einer Freilassung als ein Favorit auf das Präsidentenamt. Der Chef der Partei Voluntad Popular ("Volkswille") verbüßt wegen angeblicher Anstachelung zu Gewalt bei regierungskritischen Protesten eine fast 14-jährige Haftstrafe. 2014 waren 43 Menschen bei Protesten gegen Präsident Maduro gestorben. Das Urteil wurde international als rein politisch motiviert kritisiert.

Tintori bei Twitter

Bericht zu Tintoris Ausharren vor dem Gefängnis

Auch interessant

Meistgesehen

Jerusalem-Streit löst Unruhen aus
Jerusalem-Streit löst Unruhen aus
Pariser Gipfel drängt Wirtschaft zum Klimaschutz
Pariser Gipfel drängt Wirtschaft zum Klimaschutz
Bundesverfassungsgericht soll Mietpreisbremse prüfen
Bundesverfassungsgericht soll Mietpreisbremse prüfen
Unternehmen bekennen sich vor Pariser Gipfel zum Klimaschutz
Unternehmen bekennen sich vor Pariser Gipfel zum Klimaschutz

Kommentare