News-Ticker zur Wahl

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: CDU siegt klar, „Groko“ wohl möglich - aber vieles deutet auf andere Lösung hin

Die CDU konnte laut vorläufigem Ergebnis die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt deutlich gewinnen. Bei der Regierungsbildung will sich Haseloff nicht hetzen lassen. Der News-Ticker zur Wahl.

  • Am 6. Juni wurde in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Laut vorläufigem Ergebnis konnte die CDU deutlich gewinnen, zweitstärkste Kraft ist die AfD (siehe Update vom 7. Juni, 9.20 Uhr)
  • Mehrere Koalitionsoptionen sind nun denkbar - Ministerpräsident Haseloff will sich bei der Regierungsbildung nicht hetzen lassen (siehe Update vom 7. Juni, 12.22 Uhr)
  • Alle Ergebnisse der Wahl können Sie in unserem News-Ticker nachlesen.

Update vom 7. Juni, 12.22 Uhr: Reiner Haseloff will sich bei der Regierungsbildung nicht hetzen lassen. „Entscheidend ist, dass man viele Gemeinsamkeiten in den Koalitionsvertrag kriegt“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur am Montag. „Es wird noch große Herausforderungen in der Zukunft geben und wir müssen verhindern, dass es weitere Polarisierungen in der Gesellschaft gibt auch bei der Pandemiebekämpfung. Ein stabiles Regierungsbündnis ist das Ziel.“

„Wir gehen ergebnisoffen in diese Gespräche rein, in kleiner Runde erstmal, um auszuloten, wie die Bereitschaft und die Gesamtsituation ist. Schritt für Schritt, aber ohne Überhastung“, erklärte der CDU-Ministerpräsident Sachsen-Anhalts. Knappe Mehrheiten könnten funktionieren, seien aber immer auch ein Risiko, sagte Haseloff. Auf die Frage, ob er ein Zweierbündnis mit der SPD eingehen würde, sagte er: „Wir beginnen mit ergebnisoffenen Gesprächen.“

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: FDP bereit für Regierungsbildung

Update vom 7. Juni, 10.07 Uhr: Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt stehen nun die Sondierungsgespräche bevor. Zwar könnte knapp eine GroKo möglich sein, jedoch deutet einiges auf eine Deutschlandkoalition aus CDU, SPD und FDP hin. FDP-Generalsekretär Volker Wissing ist offen für ein Bündnis seiner Partei mit CDU und SPD. „Wir stehen bereit für Regierungsverantwortung sowohl in Sachsen-Anhalt als auch im Bund“, sagte er am Sonntagabend in der Bild-Sendung „Die richtigen Fragen“. „Und selbstverständlich können wir mit der Union und auch den Sozialdemokraten zusammenarbeiten. Ich halte das für möglich.“ Entscheidend für die FDP seien die Inhalte, betonte Wissing.

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: CDU siegt deutlich - Trotz SPD-Blamage auch „GroKo“ möglich

Update vom 7. Juni, 9.20 Uhr: Das vorläufige Ergebnis aus Sachsen-Anhalt steht mittlerweile fest. Nach Angaben der Landeswahlleitung kommt die CDU dabei auf 37,1 Prozent der Stimmen - und gewinnt deutlich. Die AfD erreicht wieder Platz zwei mit 20,8 Prozent. Die Linke muss die stärksten Verluste im Vergleich zur Landtagswahl 2016 hinnehmen und erreicht am Ende nach vorläufigen Zahlen 11 Prozent. Auch die SPD verliert und kommt auf 8,4 Prozent. Hingegen freut sich die FDP über den Wiedereinzug ins Parlament. Sie überholen sogar die Grünen und kommen am Ende auf 6,4 Prozent. Die Grünen legen nur leicht zu und landen bei 5,9 Prozent. Zudem gingen landesweit 40 von insgesamt 41 Direktmandaten an die CDU, eines an die AfD.

Damit hat Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) verschiedene Koalitionsoptionen. Hauchdünn reicht es diesen Zahlen zufolge sogar für eine Koalition nur aus CDU und SPD. Die größte Mehrheit, die politisch denkbar ist, hätte jedoch eine Deutschlandkoalition aus CDU, SPD und FDP. Auch das Kenia-Bündnis könnte fortgesetzt werden (CDU, SPD und Grüne). Oder die Parteien entscheiden sich für Jamaika, dann könnten CDU, FDP und Grüne zusammen regieren.

Nach dem deutlichen Wahlsieg strebt Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) nun nach einer stabilen Koalition. „Wir wollen keine Wackelpartie“, sagte er am Montag im ARD-„Morgenmagazin“. Das Wahlergebnis zeige, dass die Menschen auf eine stabile Regierung in der Mitte setzten, sagte Haseloff. Man werde Angebote „in alle Richtungen machen, die sich für uns demokratisch anbieten“. Dann werde die CDU in Sachsen-Anhalt eigenverantwortlich entscheiden, mit welcher Partei es die größte Schnittmenge gebe.

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: CDU triumphiert auch bei Direktmandaten

Update vom 6. Juni, 22.44 Uhr: Die CDU kann bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit einem Sieg fast aller ihrer Direktkandidaten rechnen. Die Bewerber der Partei von Regierungschef Reiner Haseloff lagen am Sonntagabend nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der Wahlbezirke in 40 der 41 Wahlkreise vorne, wie die Landeswahlleitung in Magdeburg mitteilte. Haseloff führte in seinem Wahlkreis Wittenberg sogar mit mehr als 50 Prozent der Erststimmen. Nur im Wahlkreis Zeitz lag mit Lothar Waehler ein AfD-Politiker vorn. Bei der Landtagswahl vor fünf Jahren hatte die CDU 27 Direktmandate gewonnen, die AfD gewann in 15 Wahlkreisen, 1 Direktmandat ging an die Linke.

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2021: Haseloff lässt Koalitionsfrage offen

Update vom 6. Juni, 21.32 Uhr: Reiner Haseloff hat die Frage der künftigen Koalition zunächst offen gelassen. „Es wird ergebnisoffen und fair sondiert“, kündigte Haseloff am Abend in der ARD-„Tagesschau“ lediglich an. Dabei werde sich die Landes-CDU „nicht durch bundespolitische Vorgaben instrumentalisieren lassen“, sondern „es geht um Sachsen-Anhalt“, stellte er weiter klar.

Haseloff bekräftigte auch die Abgrenzung zur AfD. „Für mich war immer klar, dass es mit der AfD nichts gibt“, sagte der Ministerpräsident. Diese klare Linie habe dazu beigetragen, dass viele Menschen zur Wahl gegangen seien.

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: CDU siegt deutlich - Reicht es trotz SPD-Blamage für GroKo?

Update vom 6. Juni, 20.50 Uhr: In Sachsen-Anhalt wäre nach einer neuen Hochrechnung der ARD auch eine Koalition nur zwischen CDU und SPD möglich. Nach Zahlen von 20.00 Uhr lag die CDU bei 36,6 Prozent, was im Landtag von Magdeburg 34 Mandate ergäbe. Die SPD käme auf 8,4 Prozent und acht Sitze im Parlament. Somit hätten beide Parteien dort eine hauchdünne Mehrheit von 42 Sitzen. Die Zahlen waren allerdings noch unsicher.

Die AfD kam nach dieser Hochrechnung auf 22,0 Prozent (20 Mandate) die Linke auf 11,0 Prozent (10 Mandate) und die FDP auf 6,5 Prozent (6 Mandate). Für die Grünen wurden in diesem Zwischenstand 6,0 Prozent (5 Mandate) ermittelt. Bis zum vorläufigen amtlichen Endergebnis wurden aber noch Änderungen erwartet.

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2021: Haseloff will sich noch nicht auf Koalitions-Partner festlegen

Update vom 6. Juni, 19.38 Uhr: Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat eine vorschnelle Festlegung auf seine favorisierten Koalitionspartner vermieden. „Wir müssen noch das Wahlergebnis abwarten“, sagte er im ZDF. Klar sei, dass sein Landesverband eigenständig ohne Vorgaben aus Berlin in die Verhandlungen gehen werde.

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: CDU siegt deutlich, SPD historisch schwach - Neue Koalition wahrscheinlich

Update vom 6. Juni, 18.56 Uhr: Mittlerweile sind die ersten Hochrechnungen da. Diese bestätigen den deutlichen Sieg der CDU bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Die AfD bleibt die zweitstärkste Kraft, verliert aber im Vergleich zur vergangenen Wahl. Grüne und FDP können ebenfalls leicht zugewinnen. Linke und SPD sind die größten Verlierer der Wahl.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff sieht das Ergebnis der Landtagswahl als „klare Abgrenzung nach rechts“. Das Bundesland habe sich bei der Wahl am Sonntag „aufgebäumt“, sagte Haseloff in Magdeburg. Seine eigene Glaubwürdigkeit und die seiner Partei seien „das entscheidende Moment gewesen, das zu diesem Ruck geführt hat“, zeigte er sich überzeugt. Er sei „dankbar, dass es so gelaufen ist“. Haseloff sprach von einer „klaren Botschaft nach außen“.

Sachsen-Anhalts SPD-Spitzenkandidatin Katja Pähle hat sich offen für Koalitionsgespräche mit der CDU gezeigt. Es sei zu früh über mögliche Bündnisse zu spekulieren, „wenngleich ich natürlich sehe, dass Rot-Rot-Grün in weite Ferne gerückt ist“, sagte Pähle nach den Prognosen in Magdeburg am Sonntag der ARD. Es liege an Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU), nun zu Gesprächen aufzufordern. „Und ich sage ganz deutlich: Zu Gesprächen zwischen Demokraten stehen wir zur Verfügung“, machte Pähle klar.

Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Grünen in der neuen Regierung keine Rolle mehr spielen könnten. Aus der CDU mehren sich die Stimmen, dass eine Koalition mit FDP und SPD, anstatt der Grünen bevorzugt wird. Jedoch wäre auch eine Jamaika-Koalition mit FDP und Grünen ohne die SPD möglich.

StandQuelleDatum/UhrzeitCDUAfDLinkeSPDGrüneFDPSonstige
HochrechnungZDF06.06.2021 18.40 Uhr3523,5118679,5
HochrechnungARD06.06.2021 18.40 Uhr35,922,710,98,36,56,49,3

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2021: CDU gewinnt mit großem Abstand - SPD und Linke sind die großen verlierer

Update vom 6. Juni, 18.14 Uhr: Die CDU konnte die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt überraschend klar gewinnen. Nach den Prognosen der ARD und des ZDF kam die Partei von Ministerpräsident Reiner Haseloff auf 35 bis 36 Prozent. Die AfD behauptete sich mit 22,5 bis 23,5 Prozent als zweitstärkste Kraft, verliert aber wohl. Die Partei, die seit 2016 in Sachsen-Anhalt als besonders rechts gilt und inzwischen im Visier des Verfassungsschutzes ist, holte bei der letzten Wahl 24,3 Prozent. Die Grünen legten leicht zu, die SPD rutschte weiter ab, sie fährt voraussichtlich ein einstelliges Ergebnis ein. Die Linke verlor ebenfalls spürbar, die FDP kehrt nach zehn Jahren in den Landtag zurück.

Die Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grünen unter Führung von Haseloff könnte damit aller Voraussicht nach weiterregieren. Womöglich eröffnen sich aber auch neue Koalitionsoptionen. Mit der Rückkehr der Liberalen wären auch eine sogenannte Deutschland-Koalition aus CDU, SPD und FDP denkbar oder ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP. Eventuell könnte es sogar für eine große Koalition reichen. Für Haseloff zeichnet sich damit ein sensationeller Erfolg ab.

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Überraschung! AfD verliert im Vergleich zu 2016 - CDU deutlich an der Spitze

Update vom 6. Juni, 18.00 Uhr: Die erste Prognose aus Sachsen-Anhalt ist da. Laut ARD erreicht die CDU 36 Prozent, AfD 22,5 Prozent, SPD 8,5 Prozent, Grüne 6,5 Prozent, FDP 6,5 Prozent und Linke 11 Prozent. Die derzeitige Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grünen könnte somit bestätigt werden, jedoch könnte es auch zu einer kleinen Koalition der CDU mit der SPD reichen. Die Wahlbeteiligung liegt bei 61,5 Prozent, damit 0,5 Prozent mehr als 2016.

Laut den Zahlen des ZDF erreicht die CDU 35 Prozent, AfD 23,5 Prozent, Linke 11 Prozent, Grüne 8 Prozent, SPD 6 Prozent udn die FDP 7 Prozent.

Update vom 6. Juni, 17.19 Uhr: Seit 16 Uhr werden teilweise schon die Briefwahlunterlagen erfasst. Dazu werden laut dem MDR zunächst die roten Umschläge geöffnet, um zu zählen, wie viele Menschen sich an der Briefwahl beteiligt haben. Dabei wird auch die eidesstattliche Erklärung geprüft. Die Stimmzetteln werden jedoch erst nach 18 Uhr ausgezählt. Um 18 Uhr werden dann auch die ersten Wahl-Prognosen erwartet.

In Sachsen-Anhalt wird ein neuer Landtag gewählt.

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2021: Wahlbeteiligung niedriger als 2016 - Briefwahlunterlagen noch nicht erfasst

Update vom 6. Juni, 16.37 Uhr: Zwei Stunden vor dem Schließen der Wahllokale liegt die Wahlbeteiligung in Sachsen-Anhalt bei 41 Prozent. 2016 lag die Wahlbeteiligung um 16 Uhr noch bei 47,1 Prozent. Wegen der Corona-Pandemie zeichnet sich jedoch ein höherer Anteil an Briefwählern ab, deren Stimmen erst ab 18 Uhr gezählt werden.

Update vom 6. Juni, 15.10 Uhr: An diesem Sonntag sind rund 1,8 Millionen Wahlberechtigte in Sachsen-Anhalt dazu aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Die Wahlbeteiligung um 12 Uhr (22,4 Prozent) und um 14 Uhr (27,1 Prozent) war laut Landeswahlleitung jeweils geringer als bei der vergangenen Wahl 2016. Doch in diesen Werten ist noch nicht die Anzahl der Briefwähler eingerechnet. Diese kommt erst 18 Uhr hinzu. Wegen Corona wird mit vergleichsweise vielen Briefwählern gerechnet.

Die Spitzenkandidaten der großen Parteien waren im Laufe des Tages auch schon wählen. Ministerpräsident Reiner Haseloff zum Beispiel gab seinen Wahlzettel gemeinsam mit seiner Frau im Wahllokal ab. AfD-Spitzenkandidat Oliver Kirchner hofft, dass seine Partei am Sonntag stärkste Kraft werde, sei aber auch mit einem Ergebnis zufrieden, das sich zwischen 22 und 26 Prozent bewege, sagte er in Magdeburg. „Ich würde mir wünschen, dass das hier auch ein richtungsweisendes Ergebnis für die Bundestagswahl wird“, so der Politiker. Letzten Umfragen zufolge könnte es am Ende auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und AfD hinauslaufen. Die FDP hofft unterdessen auf einen Einzug ins Parlament.

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Haseloff schließt Kooperation mit der AfD aus

Erstmeldung vom 6. Juni: Magdeburg - Schwarz-Rot-Grün regiert in Sachsen-Anhalt. Die Landtagswahl am 6. Juni 2021 könnte die Koalition unter der Führung von Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) bestätigen. Die in dem Ost-Bundesland sehr starke AfD macht den anderen Parteien jedoch sorgen.

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2021: CDU liegt vorne, AfD auf Platz zwei

Allerdings liegt die CDU in den neusten Umfragen weiter vorne. Am Donnerstag offenbarte ein ZDF-„Politbarometer“-Extra ein letztes Stimmungsbild. Die CDU kann einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche zulegen und erreicht 30 Prozent der Stimmen. Damit würde die Partei ihr Niveau von der Landtagswahl 2016 halten. Die AfD erreicht 23 Prozent. Die Linke kommt auf 11,5 Prozent, SPD 10 Prozent, Grüne 9 Prozent und FDP 6,5 Prozent. Jedoch wüssten 37 Prozent der Befragten noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen wollen.

Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, will sein Amt verteidigen.

Die Wahllokale haben im Zeitraum von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Wie seit Beginn der Corona-Pandemie gewohnt, entscheiden die Wähler vermehrt selbst an welchem Tag sie ihre Stimmzettel ausfüllen. Die Briefwahl macht es möglich.

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2021: Haseloff (CDU) schließt Kooperation mit der AfD aus

Kurz vor der Wahl hat Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) erneut jede Kooperation mit der AfD abgelehnt. „Reiner Haseloff steht für die demokratische Mitte“, sagte der 67-jährige Regierungschef am Freitag im ZDF-„Morgenmagazin“. Das sei auch die Position der gesamten Landes-CDU. „Mit mir wird es keine Konsequenzen in irgendeiner Weise in Richtung rechts, auch nicht nach links geben.“

Es sieht also alles nach einer Neuauflage der derzeitigen Regierung aus. Die Grünen stehen wieder bereit für eine weitere Regierungsbeteiligung. „Ich will auf jeden Fall weiterregieren“, sagte die Grünen-Spitzenkandidatin Cornelia Lüddemann im „Morgenmagazin“. Dies sei „die einzige Möglichkeit, um tatsächlich Inhalte durchzusetzen“. Auch SPD-Spitzenkandidatin Katja Pähle will weiter mitregieren, ließ aber konkrete Konstellationen offen. Die Partei werde bis zum Wahlsonntag „für eine starke SPD im Landtag kämpfen und streiten“. „Wir wollen auch in der nächsten Landesregierung eine prägende Kraft sein“, sagte Pähle ebenfalls im „Morgenmagazin“. (md mit AFP)

Rubriklistenbild: © Bernd Von Jutrczenka/dpa

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