Das sagen Bayerns Kabarettisten zur Landtagswahl 2013

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Ude-Double Uli Bauer: Mein Doppelgänger und ich haben unser Wahlziel erreicht. Wir haben fast 10 Prozent zugelegt und nicht um die 2 Prozent, wie diese Wahlverfälscher immer behaupten. Man muss die 18,6 Prozent von 2008 einfach nur zum Maximum machen – dann sind wir mit diesen deutlich über 20 erdrutschartig drüber.
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Günter Grünwald: Ich möchte mich bei allen, die mich gewählt haben, bedanken und weiß das Vertrauen, das meine Wählerinnen und Wähler in mich gesetzt haben, zu schätzen. Aus FDP-Sicht allerdings würde ich jetzt den Gildo ­machen: Toupet ab und Fenster auf. Dass sich so viel ändert, hätte ich nicht gedacht. Und dass die Liberalen ganz rausfliegen, habe ich nicht zu hoffen gewagt.
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"Bavaria" Luise Kinseher: Für uns Kabarettisten bleibt alles gleich, mehr oder weniger. Ich bin aber schon ganz besonders gespannt auf meine neuen Opfer und freue mich schon auf sie. Man musste keine hellseherischen Fähigkeiten haben, um das Ergebnis ungefähr vorauszusagen.
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Wolfgang Krebs als Seehofer: Ich bin sprachlos und überwältigt über diesen Erfolg, der ohne meinen persönlichen Einsatz nicht möglich gewesen wäre, und gratuliere mir ganz herzlich dazu.
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Wolfgang Krebs: Für das Kabarett ist eine (Allein-)Regierungspartei, die stark ist wie ein Löwe, wunderbar, weil man auf diesem so richtig schön herumtrampeln kann. Für den Bürger muss eine Christlich Soziale Union, die vor Kraft nicht mehr laufen kann, allerdings nicht das Beste sein. Aber jeder zweite ja sich ja gestern schließlich gewählt. Das Volk gesprochen.
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Helmut Schleich als FJS: Was erlaubt sich dieser Ingolstädter Westen­taschen-Politiker? Absolute Mehrheit! Das sind meine Zahlen!
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Helmut Schleich: Offenbar ist die Sehnsucht nach Heimat der Bayern so groß, dass diese Mia-san-Mia-Propaganda sie über alles hingweggetäuscht hat, was diese CSU in den vergangenen Jahren alles versaubeutelt hat.
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Christoph Süß (l.): Ich find’s schad, dass ich nicht überrascht wurde. Ich habe mir das Ergebnis genau so gedacht. Ich zitiere: Der Mensch wählt nicht die, die er haben will, sondern von denen er glaubt, dass sie die Macht haben. Das ist aber nix Bayernspezifisches. Und die Liberalen? Haben sich im Freistaat nicht unentbehrlich gemacht. Der große Horst hat sie überschwarzt.

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