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„Letzte Generation“ am Münchener Flughafen - Aktivisten verhaftet

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Von: Daniel Dillmann

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Klimaprotest der Gruppe „Letzte Generation“ am Flughafen in München.
Klimaprotest der Gruppe „Letzte Generation“ am Flughafen in München. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Klimaaktivisten der Gruppe „Letzte Generation“ kleben sich auf dem Rollfeld des Flughafens in München fest. Auch in Berlin kommt es zu Störaktionen.

+++ 13.20 Uhr: Laut Angaben des Berliner Flughafens wurde die Gruppe „Letzte Generation“ dort vom Sicherheitspersonal aufgehalten, bevor sie das Rollfeld erreichen konnten. Finanziell sollen sie nun zur Rechenschaft gezogen werden. In München soll die Aktion nach ungefähr 45 Minuten beendet worden sein. Laut Angaben der ARD Tagesschau befinden sich die an der Aktion beteiligten Personen alle in Polizeigewahrsam.

+++ 11.45 Uhr: Der Protest am Münchener Flughafen von der Gruppe „Letzte Generation“ ist offenbar bereits wieder beendet. Die gesperrte Lande- und Startbahn ist nach Angaben des Flughafenbetreibers wieder freigegeben. Die Aktivistinnen und Aktivisten seien „sehr schnell von der Bundespolizei entfernt worden“, so ein Sprecher des Flughafens gegenüber der Zeitung Welt.

„Letzte Generation“ stört Betrieb an Flughäfen in München und Berlin

+++ 11.20 Uhr: Laut Angaben der Gruppe „Letzte Generation“ habe man gleichzeitig zur Aktion am Flughafen in München auch den Protest am Flughafen Berlin fortgesetzt. „Mehrere Protestierende [fanden] ihren Weg auf das Flughafengelände des Berliner BER“, schreibt die Gruppe auf ihrer Website. Der Betreiber des Flughafens in Berlin hat einen Protest auf dem Gelände bislang nicht bestätigt.

+++ 10.50 Uhr: Laut neuen Informationen vom Münchener Flughafen ist eine Einschränkung des Flugverkehrs durch die Aktion der „Letzten Generation“ nicht zu erwarten. Betroffene Flugzeuge könnten auf die weiterhin offene Start- und Landebahn im Süden des Flughafens ausweichen. Das meldet die ARD Tagesschau. Aktivistinnen und Aktivisten der Gruppe hätten demnach auch versucht, die Landebahn im Süden lahmzulegen, seien aber von der Polizei daran gehindert worden.

Letzte Generation legt Teile des Flughafens München lahm

München - Am Flughafen München haben Klimaaktivisten offenbar dafür gesorgt, dass eine der beiden Start- und Landebahnen gesperrt werden muss. Wie ein Sprecher des Flughafens gegenüber der Nachrichtenagentur dpa bestätigte, haben sich mehrere Aktivisten der Gruppe „Letzte Generation“ am Rollfeld im Norden des Flughafens festgeklebt. Es müsse mit starken Beeinträchtigungen im Flugverkehr gerechnet werden.

Im Kurznachrichtendienst Twitter bekannte sich die Gruppe „Letzte Generation“ zu der Aktion. Man habe sich sowohl am Münchener Flughafen „angeklebt“, so ein Tweet der Gruppe. „Wir stellen uns den Ursachen der Klimakatastrophe direkt entgegen. Wo bleiben zumindest erste Sicherheitsmaßnahmen wie ein Tempolimit oder 9-€-Ticket?“ schreibt die Gruppe weiter.

Letzte Generation: Aktivisten kleben sich am Rollfeld in München fest

Auf Bildern, die die „Letzte Generation“ auf Twitter veröffentlichte, sind mindestens drei Aktivistinnen und Aktivisten zu sehen, die sich auf dem Rollfeld des Münchener Flughafens festgeklebt haben. „Die Polizei wurde vorher informiert“, gibt die Gruppe bekannt und schreibt weiter: „Es gibt keine Gefährdungslage durch uns - durch die todbringende Politik der Bundesregierung dagegen schon!“

Vor kurzem hatte die „Letzte Generation“ eine ähnliche Aktion am Flughafen in Berlin durchgeführt. Auch dort wurde der Flugverkehr durch am Rollfeld festgeklebte Aktivistinnen und Aktivisten erheblich gestört und zeitweise lahmgelegt. (dil/dpa)

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