Kritik an "Selbstherrlichkeit"

FDP-Ministerin verspottet Bündnispartner CSU  

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Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger bei der Eröffnung des FDP-Bundesparteitags in Nürnberg 

Nürnberg - Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger will die bayerische Koalition mit der CSU in der Rolle des Wächters und Kontrolleurs fortsetzen.

Zur Eröffnung des FDP-Bundesparteitags in Nürnberg gab Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger am Samstag einerseits die Fortsetzung des schwarz-gelben Bündnisses als Ziel aus und setzte sich andererseits von der CSU ab. „Eine Rückkehr zur absoluten CSU-Herrlichkeit wird es nicht geben“, sagte die bayerische FDP-Landesvorsitzende am Samstag in Nürnberg auf dem FDP-Parteitag in Nürnberg.

Im Gegensatz zur CSU will Leutheusser Einwanderern zwei Staatsbürgerschaften erlauben: „Wir wollen das Staatsbürgerschaftsrecht weiterentwickeln mit dem Ziel einer doppelten Staatsbürgerschaft.“ Und in der Familienpolitik spottete Leutheusser: „Die CSU würde am liebsten die Frauen heute noch mit dem Betreuungsgeld an den Herd anbinden.

dpa

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