Von der Leyen lehnt flächendeckenden Mindestlohn ab

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Arbeitsministerin Ursula von der Leyen.

Berlin - Nach einer heftigen Debatte am Wochenende hat Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) klarstellen lassen, dass sie keinen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn anstrebt.

Die Ministerin habe sich immer dafür ausgesprochen, “dass die Tarifvertragsparteien die Höhe eines Mindestlohnes festlegen müssen“, sagte ihre Sprecherin Heike Helfer am Montag in Berlin. Von der Leyen stehe zur Tarifautonomie. Daran solle festgehalten werden.

Dem “Spiegel“ hatte die Ministerin gesagt, sie sei davon überzeugt, “dass wir über kurz oder lang einen Mindestlohn in allen Branchen haben werden“. Dies war teilweise als Plädoyer für eine flächendeckende gesetzliche Mindestlohnregelung verstanden worden.

dapd

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