Von der Leyen sieht Chance in Arbeitnehmer-Freizügigkeit

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Ursula von der Leyen

Köln - Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht in der erweiterten Arbeitnehmer-Freizügigkeit deutlich mehr Chancen als Risiken.

“Im Großen und Ganzen werden eher die Jungen und die Qualifizierten hierher nach Deutschland kommen“, sagte sie am Montag im Deutschlandfunk.

Diese würden auf dem Arbeitsmarkt gesucht. So rechneten Handwerksbetriebe in den grenznahen Regionen laut von der Leyen damit, nun leerstehende Ausbildungsstellen mit jungen Menschen besetzen zu können. Das Thema Niedriglohnsektor müsse man im Auge behalten.

Seit 1. Mai brauchen unter den Bürgern der 27 EU-Mitgliedstaaten nur noch Bulgaren und Rumänen eine Arbeitserlaubnis, wenn sie im Bundesgebiet einen Stelle annehmen. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt jetzt auch für Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien, Estland, Lettland, Litauen und die Slowakei.

dapd

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