Libyen: Rösler legt Aufbauplan vor

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Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler

Berlin - Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat einen Zehn-Punkte-Plan für Libyen erarbeitet. Es gehe darum, das Land wieder in die internationale Staatengemeinschaft zu integrieren und marktwirtschaftlichen Strukturen aufzubauen.

Deutsche Unternehmen seien in Libyen traditionell stark in den Sektoren Energie, Verkehr, Infrastruktur und Maschinenbau tätig. Sie könnten damit einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau leisten, heißt es in dem Arbeitspapier, wie das “Handelsblatt“ (Freitagausgabe) berichtete.

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Auch werde sich Deutschland für die Freigabe der eingefrorenen libyschen Gelder einsetzen. Die Handelswege sollten geöffnet werden, das heißt, die Sanktionen wie das Flugverbot sollten aufgehoben werden. Dadurch könne Libyen schnell wieder Öl exportieren. 2010 habe Deutschland Öl und Öl-Erzeugnisse für drei Milliarden Euro aus Libyen bezogen, heißt es in dem Papier, das der Nachrichtenagentur dapd ebenfalls vorliegt.

Auch den Einsatz von Investitionsgarantien, ungebundenen Finanzkrediten und Hermes-Deckungen sieht das Förderprogramm vor. Das Wirtschaftsministerium prüft zudem die Eröffnung einer Handelskammer in Libyen. Rösler will mit einer Wirtschaftsdelegation am 12. und 13. Oktober nach Tripolis reisen.

dapd

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