Linke fordert billige Bahncard für Geringverdiener

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Wenn es nach der Linken geht, soll Bahnfahren für Geringverdiener und Pendler billiger werden.

Berlin - Bahnfahren soll für Geringverdiener und Pendler billger werden: Das fordert jetzt die Linke. Wie die Ermäßigungen aussehen könnten:

Angesichts der steigenden Benzinpreise fordert die Linke Unterstützung für ärmere Menschen im Bereich der Mobilität. Linke-Chef Klaus Ernst schlug am Montag in Berlin vor, Bahnfahren für Geringverdiener attraktiver zu machen, “indem man dort auf die Preise einwirkt“. So sollten Menschen, die weniger als die Hälfte des Durchschnittseinkommens verdienten, beispielsweise eine “Bahncard 25“ für fünf Euro erhalten können. Diese Regelung solle auch für Arbeitslose, Rentner und Studenten gelten.

Auch solle über die Fahrpreise für Pendlerstrecken nachgedacht werden. Zusätzlich plädierte Ernst dafür, eine besondere Spekulationssteuer für Ölkonzerne einzuführen, denen er Abzocke vorwarf.

Im Zusammenhang mit der Libyen-Krise war der Spritpreis deutlich angestiegen. Der Preis für einen Liter Super-Benzin liegt derzeit bei rund 1,50 Euro. Libyen ist einer der größten Erdölproduzenten der Welt und hat mit 5,7 Milliarden Tonnen die größten Reserven in Afrika. Libysches Öl gilt als sehr hochwertig, viel davon wird nach Europa exportiert. Libyen ist der fünftwichtigste Lieferant von Rohöl für Deutschland.

dapd

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