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Linke: Kein "Happy birthday" für Castro

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Revolutionsführer Fidel Castro wird 86

Berlin - Nach heftiger Kritik im vergangenen Jahr hat die Linke-Spitze dieses Jahr auf einen Geburtstagsglückwunsch an den kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro verzichtet.

„Wir haben glaube ich gerade drängendere Probleme“, sagte Parteichef Bernd Riexinger am Montag zur Begründung. Castro wurde am Montag 86 Jahre alt.

Zum 85. Geburtstag hatten die damaligen Linke-Chefs Gesine Lötzsch und Klaus Ernst dem früheren Staats- und Regierungschef zu einem „kampferfüllten Leben und erfolgreichen Wirken“ gratuliert und die „beispiellosen sozialen Errungenschaften“ des sozialistischen Landes gewürdigt. Mit dem Brief sorgten die Parteichefs für Empörung.

Fidel Castro in aller Stille 86

Zurückgezogen und ohne große offizielle Festlichkeiten hat Kubas Revolutionsführer Fidel Castro am Montag seinen 86. Geburtstag begangen. Laut lokalen Presseberichten wurden in verschiedenen Städten des kommunistischen Karibikstaates kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen über das Leben Castros organisiert. Aus aller Welt trafen Glückwünsche seiner Anhänger und Bewunderer in Kuba ein.

Fidel Castro hatte 2006 nach 47 Jahren krankheitsbedingt die Führung des Landes an seinen fünf Jahre jüngeren Bruder Raúl abgegeben. Seither meldete er sich vor allem als Autor von Kommentaren zu aktuellen Fragen der Welt zu Wort, die in den staatlichen Medien verbreitet wurden. Zuletzt hatte sich Castro im März dieses Jahres in Havanna öffentlich gezeigt, als er mit Papst Benedikt XVI. zusammentraf.

dpa

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