SPD macht Rösler für Zusatzbeiträge verantwortlich

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In der Kritik: Bundesgesundheitsminister Phillip Rösler (FDP).

Braunschweig - Die Vorsitzende des Bundestags- Gesundheitsausschusses, Carola Reimann (SPD), hat wegen der angekündigten Zusatzbeiträge bei Krankenkassen Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) schwere Versäumnisse vorgeworfen.

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“Rösler trägt die Verantwortung für die Zusatzbeiträge von Millionen Versicherten, weil er absolut nichts tut, um die Ausgaben im Gesundheitswesen zu begrenzen“, sagte Reimann der “Braunschweiger Zeitung“ (Samstag).

Einsparmöglichkeiten gebe es vor allem im Arzneimittelbereich, wo die Ausgaben besonders stiegen - doch habe der Minister nicht den Mut, der Pharmaindustrie auf die Füße zu treten. Krankenkassen mit mindestens zwölf Millionen Krankenversicherten werden voraussichtlich schon bald Zusatzbeiträge zum gesetzlich festgelegten Satz von 14,9 Prozent erheben. Mittelfristig könnten sogar fast alle 51 Millionen zahlenden Kassen-Mitglieder betroffen sein, warnten die Krankenkassen.

Zu den ersten Kassen, die Zusatzbeiträge wollten, zählten die DAK mit 4,6 Millionen Mitgliedern und mehrere Betriebskrankenkassen, hieß es am Freitag übereinstimmend in Kassenkreisen.

dpa

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