Protestaktion

Kirchenstreik für Frauenrechte: Großes Echo für "Maria 2.0"

Ein Transparent beim Kirchenstreik "Maria 2.0" zeigt Maria, die Mutter Gottes, mit einem Pflaster auf dem Mund. Foto: Friso Gentsch
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Ein Transparent beim Kirchenstreik "Maria 2.0" zeigt Maria, die Mutter Gottes, mit einem Pflaster auf dem Mund. Foto: Friso Gentsch
Dutzende Frauen und einige Männer haben sich in Münster zu einem Gottesdienst unter freiem Himmel versammelt. Foto: Friso Gentsch
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Dutzende Frauen und einige Männer haben sich in Münster zu einem Gottesdienst unter freiem Himmel versammelt. Foto: Friso Gentsch
Lisa Kötter, Mitinitiatorin des Kirchenstreiks "Maria 2.0", spricht per Mikrofon zu den Anwesenden. Foto: Friso Gentsch
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Lisa Kötter, Mitinitiatorin des Kirchenstreiks "Maria 2.0", spricht per Mikrofon zu den Anwesenden. Foto: Friso Gentsch
Beim Gottesdienst unter freiem Himmel wird Brot gebrochen. Foto: Friso Gentsch
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Beim Gottesdienst unter freiem Himmel wird Brot gebrochen. Foto: Friso Gentsch
Demonstration der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) während der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Lingen im März dieses Jahres. Foto: Friso Gentsch
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Demonstration der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) während der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Lingen im März dieses Jahres. Foto: Friso Gentsch
Ein Offener Brief an Papst Franziskus hängt an der Tür der katholischen Kirche "Heilig Kreuz" in Münster. Foto: Friso Gentsch
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Ein Offener Brief an Papst Franziskus hängt an der Tür der katholischen Kirche "Heilig Kreuz" in Münster. Foto: Friso Gentsch

Berlin (dpa) - Die bundesweite Bewegung für mehr Frauenrechte in der katholischen Kirche stößt nach Einschätzung der Initiatoren auf große Resonanz.

"Unsere Aktion "Maria 2.0" ist zum absoluten Selbstläufer geworden", sagte Mit-Initiatorin Lisa Kötter am Samstag in Münster. Wie viele Menschen sich an dem einwöchigen Kirchenstreik beteiligen, sei schwer einzuschätzen. Es hätten sich jedoch Hunderte Gruppen, zum Teil ganze Kirchengemeinden, unter anderem aus Berlin, Hamburg und Freiburg mit der Bewegung solidarisiert, sagte Kötter.

Die am Streik beteiligten Gläubigen, laut Kötter Frauen und Männer, wollen in den nächsten Tagen gegen Machtstrukturen in der Kirche und die Vertuschung von sexuellem Missbrauch durch Amtsträger protestieren. In einer Online-Petition an Papst Franziskus fordern sie Zugang zu allen Ämtern der Kirche und die Aufhebung der Pflicht zur Ehelosigkeit für katholische Priester.

In ihrer Gründungsstadt Münster startete die Initiative am Samstagabend, Dutzende Frauen versammelten sich dort zu einem Gottesdienst im Freien. Bundesweit sind bis zum 18. Mai Aktionen geplant. Anhänger von "Maria 2.0" wollen in dieser Zeit keine Kirchen betreten, ihre ehrenamtlichen Ämter ruhen lassen und Gottesdienste ohne Priester bewusst im Freien feiern.

Initiative im Internet

Offener Brief an Papst Franziskus

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