Medienbericht

Bund machte 2013 weniger Schulden als gedacht

Berlin - Nach einem "Spiegel"-Bericht hat der Bund im vergangenen Jahr 3 Milliarden Euro weniger Schulden gemacht als zunächst veranschlagt. Der Grund dafür: Üppige Steuereinnahmen.

Der Bund hat nach einem „Spiegel“-Bericht im vergangenen Jahr rund 22 Milliarden Euro neue Schulden aufgenommen - etwa 3 Milliarden weniger als im Haushalt veranschlagt. Das gehe aus Zahlen des Statistischen Bundesamts für das Finanzministerium hervor, schreibt das Nachrichtenmagazin. Eine Ursache für die günstige Entwicklung seien die immer noch üppig sprudelnden Steuereinnahmen.

Das Finanzministerium hatte Ende Dezember in seinem Monatsbericht zur Finanz- und Wirtschaftslage bereits mitgeteilt, es erscheine als gesichert, „dass die für das Jahr 2013 geplante Nettokreditaufnahme in Höhe von 25,1 Milliarden Euro nicht in voller Höhe benötigt wird“. Eine Zahl für die tatsächliche Neuverschuldung fehlte bislang.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/dpaweb

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