Gefangenschaft ist "unproduktiv"

Medwedew fordert Freiheit für Pussy Riot

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Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew hat sich für eine Freilassung der inhaftierten Mitglieder der Punkband Pussy Riot ausgesprochen.

Moskau - Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew hat sich für eine Freilassung der inhaftierten Mitglieder der Punkband Pussy Riot ausgesprochen.

Die drei Frauen weiter in Gefangenschaft zu halten sei „unproduktiv“, sagte der Regierungschef am Mittwoch in Moskau. Die Äußerung könnte bedeuten, dass die Aktivistinnen innerhalb kürzester Zeit auf freien Fuß kommen. Nach rund fünf Monaten in Untersuchungshaft waren die jungen Frauen wegen „Rowdytums aus religiösem Hass“ im August zu Freiheitsstrafen von zwei Jahren verurteilt worden. Ihr Fall geht am 1. Oktober in die Berufung.

dapd

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