Merkel: "2012 wird noch schwieriger"

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Nach dem Krisenjahr 2011 wird es nicht einfacher, lautet die Neujahrsbotschaft der Kanzlerin an die Deutschen. Neben der Euro- Rettung betont Merkel das klare Eintreten gegen rechtsextreme Gewalt.

Berlin - Nach dem Krisenjahr 2011 wird es nicht einfacher, lautet die Neujahrsbotschaft der Kanzlerin an die Deutschen. Neben der Euro- Rettung betont Merkel das klare Eintreten gegen rechtsextreme Gewalt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stimmt die Deutschen auf größere Herausforderungen im neuen Jahr ein und wirbt für einen langen Atem bei der Stabilisierung des Euro. “Deutschland geht es gut, auch wenn das nächste Jahr ohne Zweifel schwieriger wird als dieses“, sagt die Kanzlerin laut vorab verbreitetem Text in ihrer Neujahrsansprache. Die Bürger könnten darauf vertrauen, dass sie “alles daran setze, den Euro zu stärken“. Mit Blick auf die Mordserie der Zwickauer Neonazi-Terroristen verspricht Merkel umfassende Aufklärung. Auch alle Helfer würden zur Rechenschaft gezogen.

Rente, Pflege, Reisen, Steuern, Strom - das ändert sich zum Jahreswechsel

RENTE: 2012 fällt der Startschuss für die längere Lebensarbeitszeit. Betroffen sind zunächst die 1947 Geborenen. Sie dürfen mit 65 Jahren und einem Monat in Rente gehen. Der Jahrgang 1949 muss schon drei Monate dranhängen, 1960 Geborene bereits ein ganzes Jahr und vier Monate. Wer 1964 oder später geboren ist, kriegt seine Rente ohne Abzüge erst mit 67 . Ein vorzeitiger Ausstieg aus dem Berufsleben bedeutet empfindliche Abzüge. © dpa
Der spätere Rentenstart hat auch Einfluss auf staatlich geförderte Privatrenten. Neue Riester- und Rürup-Verträge enden ab 2012 frühestens mit dem 62. Lebensjahr statt wie bisher mit dem 60. Gleiches gilt für Lebensversicherungen. Sonst entfallen Zulagen und Steuervorteile. © dpa
Der Sonderausgabenabzug bei der Rürup-Rente steigt 2012 auf 74 Prozent der geleisteten Beiträge. Damit könne ein allein stehender Steuerzahler bis zu 14 800 Euro als Sonderausgabenabzug geltend machen, wenn der maximal geförderte Beitrag in Höhe von 20 000 Euro in die Basisrente eingezahlt wird. Verheiratete können maximal den doppelten Betrag - also 29 600 Euro - als Sonderausgaben abziehen lassen. © dpa
ENERGIE: Im neuen Jahr wird Strom im Schnitt um vier Prozent teurer, Gas um etwa acht Prozent. Für einen Haushalt, der 4.000 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr verbraucht, bedeutet das Zusatzausgaben von 35 Euro. Für Gas (bei 20.000 kWh) müssen 112 Euro mehr hingeblättert werden. Wenigstens soll der Lieferantenwechsel leichter werden. Klappt der Umstieg nicht innerhalb von drei Wochen, soll dem Verbraucher Schadenersatz zustehen. © dpa
ZAHNERSATZ: Zahnärzte dürfen ab Januar höhere Honorare verlangen. Kassenpatienten müssen dann beim Eigenanteil für Zahnersatz und Implantate tiefer in die Tasche greifen. Für Privatversicherte steigen sämtliche Zahnarztkosten um bis zu 20 Prozent. © dpa
PRIVATE KRANKENVERSICHERUNG: Wer privat krankenversichert ist, muss sich 2012 auf teils drastisch steigende Beiträge gefasst machen, in Extremfällen um bis zu 70 Prozent. Betroffene haben dann zwar ein Sonderkündigungsrecht. Doch beim Anbieterwechsel geht meist viel Geld verloren. Verbraucherschützer raten eher zum internen Tarifwechsel. © dpa
BAHNREISEN: Die Bahn verlangt im Fernverkehr durchschnittlich 3,9 Prozent mehr für die Tickets,im Nahverkehr 2,7 Prozent. Die Änderungen für 2012 griffen bereits zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember. © dpa
SOZIALABGABEN: 2012 gelten neue Bemessungsgrenzen für Sozialabgaben. Die Messlatte für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung steigt bundesweit von derzeit monatlich 3.712,50 auf 3.825 Euro. Monatliches Bruttoeinkommen über dieser Grenze wird nicht mehr belastet. Die Bemessungsgrenze für die Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt in den alten Bundesländern um 100 Euro auf 5.600 Euro pro Monat. In den neuen Bundesländern bleibt es bei 4.800 Euro. © ap
JOBAUSGABEN: Bisher konnten Berufstätige 920 Euro als Werbungskosten steuerlich abziehen, ohne dass sie dafür Einzelnachweise liefern mussten. Rückwirkend zum 1. Januar 2011 steigt der Arbeitnehmerpauschbetrag auf 1.000 Euro. Bei höheren Kosten für Fahrten, Übernachtung oder Dienstkleidung lohnt der Einzelnachweis. © dpa
RENTENVERSICHERUNG: 2012 sinkt der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung von derzeit 19,9 auf 19,6 Prozent. Das bringt eine Mini-Entlastung: Wer 50.000 Euro brutto im Jahr verdient, dem bleiben nächstes Jahr monatlich ganze sechs Euro mehr im Geldbeutel übrig. © dpa
PFLEGE: Auf etwas mehr Geld dürfen pflegebedürftige Kranke bauen. Werden sie zu Hause betreut, gibt es ab 2012 mit Pflegestufe I jetzt 235 Euro im Monat (bisher 225), bei Stufe II werden 440 Euro gezahlt (statt 430) und bei Stufe III sind 700 Euro drin (bislang 685). Für Heimpatienten gibt es nur bei Pflegestufe III mehr Geld. Statt bisher 1.510 fließen künftig 1.550 Euro monatlich, für Härtefälle 1.918 statt 1.825 Euro. © dpa
ELTERN: Schluss mit der Zitterpartie um Kindergeld und -Freibeträge: Volljährige Kinder in Ausbildung dürfen ab 2012 unbegrenzt selbst Geld verdienen. Bislang büßten Eltern die Vorteile komplett ein, wenn der Nachwuchs auch nur einen Euro über der Grenze von 8.004 Euro im Jahr heim brachte. Ausnahme: In der zweiten Ausbildung dürfen Kinder nicht mehr als 20 Wochenstunden jobben. © dpa
Außerdem haben Eltern es künftig leichter, die Kosten für die Betreuung von Kindern bis 14 Jahre abzusetzen. Job-Nachweise müssen nicht mehr sein. Mehr Geld gibt es aber nicht. Das Finanzamt erkennt wie gehabt zwei Drittel der Betreuungskosten an, höchstens 4.000 Euro. © dpa
PFÄNDUNGSSCHUTZ: Auf einem normalen Girokonto können Arbeitseinkommen nicht mehr vor Gläubigern geschützt werden. Dies ist ab Januar nur auf einem Pfändungsschutzkonto (P-Konto) möglich. Kunden müssen also ihr Girokonto bei einer bestehenden oder drohenden Pfändung umwandeln. Dann ist ein Grundfreibetrag in Höhe von 1028,89 Euro geschützt. Dieser Freibetrag kann erhöht werden, wenn etwa Unterhalt gezahlt werden muss. © dpa
LEBENSVERSICHERUNGEN: Versicherungen müssen zum 1. Januar 2012 den Garantiezins von 2,25 Prozent auf 1,75 Prozent senken. Betroffen seien aber nur Verträge, die ab diesem Zeitpunkt abgeschlossen werden, erläutert die Verbraucherzentrale NRW. Für bestehende Verträge gelte weiterhin der Zinssatz, der zum Zeitpunkt des Abschlusses gültig war. © dpa

“Es ist unsere Pflicht, die Werte unserer offenen und freiheitlichen Gesellschaft entschlossen zu verteidigen - jederzeit und gegen jede Form von Gewalt“, betont die Regierungschefin in der Rede die am Silvesterabend ausgestrahlt wird. Das sei eine Daueraufgabe nicht nur für die Politik. In den Taten, die die Gruppe über mehr als ein Jahrzehnt unbehelligt habe begehen können, sei “ein unfassbares Maß an Hass und Fremdenfeindlichkeit sichtbar“ geworden. Die unter dem Namen Nationalsozialistische Untergrund (NSU) agierende Gruppe soll neun Einwanderer aus der Türkei und Griechenland sowie eine deutsche Polizistin ermordet haben.

Bei der Bekämpfung der Schuldenkrise im Euroraum sei der Weg noch lang und werde nicht ohne Rückschläge bleiben, mahnt Merkel. “Doch am Ende dieses Weges wird Europa stärker aus der Krise hervorgehen, als es in sie hineingegangen ist.“ Trotz aller Mühen dürfe dabei nie vergessen werden, “dass die friedliche Vereinigung unseres Kontinents das historische Geschenk für uns ist“. Dass Europa über ein halbes Jahrhundert Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit, Menschenrechte und Demokratie gebracht habe, “können wir auch in unserer Zeit gar nicht hoch genug schätzen“.

2011: Diese Bilder werden wir nicht vergessen

5. Februar: Der bewegendste TV-Auftritt des Jahres: Monica Lierhaus steht bei der Verleihung zur Goldenen Kamera erstmals nach einer schweren Krankheit wieder auf der Bühne. Dort macht sie ihrem Lebensgefährten einen Heiratsantrag.   © dpa
11. Februar: Nach fast 30 Jahren der gewaltsamen Machtherrschaft wird Ägyptens Staatschef Hosni Mubarak aus dem Amt gedrängt. Der Jubel in Kairo kennt keine Grenzen. Doch auch nach seinem Abgang kehrt in dem Land keine Ruhe ein. Mubarak wird vor Gericht gestellt. © dapd
12. Februar: Bei Wetten, dass...? geht eine Ära zu Ende. Thomas Gottschalk gibt seinen Rückzug von Europs erfolgreichster TV-Show zum Jahresende bekannt. Am 3. Dezember moderiert er in Friedrichshafen seine letzte Show. Fast 15 Millionen Zuschauer sitzen vor den Fernsehgeräten.  © dpa
Der Rückzug von Gottschalk hängt eng mit dem schweren Unfall von Samuel Koch während der Live Sendung im Dezember 2010 zusammen. Samuel ist seit einer missglückten Wette gelähmt. © dpa
1. März: Tiefer Fall eines Polit-Popstars: Karl-Theodor zu Guttenberg stürzt über die sogenannte Plagiatsaffäre und muss zurücktreten.  © dpa
In der Doktorarbeit des Verteidigungsministers waren dutzende Passagen entlarvt worden, die aus anderen Veröffentlichungen kopiert worden waren. © dpa
Innerhalb weniger Wochen wurde aus Deutschlands gefeiertstem Politiker ein Privatmann. Im November veröffentlichte er das Buch "Vorerst gescheitert". © dpa
11. März: Die Erde bebte nur wenige Augenblicke unter dem Ozean weit vor der Küste. Doch die Folgen sind verheerend. Ein Tsunami überrolt weite Teile Japans und bringt Tod und Verwüstung.   © dpa
Das Akw Fukushima wird durch die Wassermassen komplett beschädigt - es gibt etliche Explosionen und es kommt zum atomaren Störfall. In Folge der Reaktor-Katastrophe beschließt die deutsche Bundesregierung das Atom-Aus. © dpa
Die traurige Bilanz des Tsunami: Weit über 20.000 Menschen kommen ums Leben, hundertausende werden obdachlos. © dpa
23. April: Die Serie brutaler Übergriffe in Berliner U-Bahnhöfen erreicht einen unrühmlichen Höhepunkt. Ein Gymnasiast greift einen Installateur ohne Grund an, schlägt ihn zu Boden und tritt ihm mehrmals mit dem Schuh auf den Kopf. Das Opfer überlebt nur knapp. Eine Videokamara hält den grausamen Vorfall fest. Der Schläger wird später zu zwei Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt. © dpa
29. April: Traumhochzeit im englischen Königshaus. Prinz William und Kate Middleton geben sich in London das Ja-Wort. © dpa
Doch der heimliche Star der Royal Wedding ist Pippa, die Schwester der Braut. Sie verzückt Millionen von Zuschauern mit ihrer wohlgeformten Rückfront.  © dpa
2. Mai: Osama bin Laden ist tot. Der meistgesuchte Terrorist der Welt wird bei seiner Festnahme in Abbottabad, Pakistan, erschossen. Amerikanische Spezialeinheiten hatte ihn aufgespürt. © dpa
12. Mai: Historischer Wahlsieg: Winfried Kretschmann wird in Baden-Württemberg zum ersten grünen Ministerpräsidenten in der Geschichte der Bundesrepublik gewählt.  © dpa
1. Juli: Auch in Monaco läuten die Hochzeitsglocken. Prinz Albert traut sich mit Charlene Wittstock.  © dpa
9. Juli: In der 108. Minute platzt der Traum vom Titel. Die hochfavorisierten DFB-Frauen scheiden bereits im Viertelfinale der Heim-WM gegen Japan aus. Bis zu 17 Millionen Zuschauer hatten die Spiele der Deutschen am Bildschirm verfolgt. © dpa
11. Juli: Thomas Bögerl erhängt sich in seiner Villa in Heidenheim. Ein Jahr zuvor war die Frau des Bankiers entführt und ermordet worden. Der Fall bleibt bis heute mysteriös. Die Polizei tappt nach wie vor im Dunkeln. © dpa
22. Juli: Ein Massaker schockt die Welt: In Norwegen sterben 77 Menschen bei zwei Terror-Attacken. Dahinter steckt eine einzelne Person: Anders Breivik. © dpa
Zunächst explodieren mehrere Bomben in Oslo, danach erschießt Breivik auf der Insel Utoya wahllos Jugendliche eines Ferienlagers. © dpa
22. August: Loriot ist tot. Der große Humorist stirbt im Alter von 87 Jahren in seinem Haus in Ammerland am Starnberger See. Bello, der sprechende Hund, der Lottogewinner, das Jodel-Diplom - viele seiner Sketsche bleiben unvergessen. © dpa
22. bis 25 September: Papst Benedikt besucht seine Heimat Deutschland. Er macht unter anderem Station in Berlin, Freiburg und Erfurt. Zu seiner Messe im Berliner Olympia-Stadion kommen 70.000 Menschen. © dpa
5. Oktober: Apple-Gründer Steve Jobs stirbt im Alter von 56 Jahren. Der Erfinder von iPad, iPod, iPhone und Co. erliegt einem Krebsleiden. © dpa
9. Oktober: Mit seinem 3. Platz beim Großen Preis von Japan sichert sich Sebastian Vettel zum zweitel Mal in Folge den WM-Titel in der Formel 1. Er ist damit der jüngste Doppelweltmeister der Geschichte.  © dpa
20. Oktober: Muammar Gaddafi wird von Rebellen in der Nähe seiner Heimatstadt Sirte erschossen. Bereits Wochen zuvor war er aus Tripolis geflüchtet. Über Jahre hinweg hatte der libysche Machthaber sein Volk unterdrückt. Gaddafi werden etliche internationale Terror-Akte zugerechnet. © dpa
4. November: Ein Banküberfall in Eisenach mit Kettenreaktion: Die Räuber, zwei Neonazis, werden von der Polizei gestellt, daraufhin sprengen sie sich in einem Wohnmobil in die Luft. In Zwickau explodiert kurz darauf ein Wohnhaus. Dafür soll Beate Z. verantwortlich sein. © dpa
Beate Z. soll mit den beiden Opfern aus dem Wohnmobil eine rechten Terrorzelle gebildet haben. © dpa/Polizei Sachsen
Dieser rechtsradikalen Gruppe werden etliche Verbrechen zur Last gelegt, unter anderem die "Döner-Morde" und der Mord an einer Polizistin in Heilbronn.  © dpa

Die Kanzlerin erinnerte daran, wie in der Neujahrsnacht vor zehn Jahren die ersten Euro-Scheine aus den Geldautomaten gezogen wurden. Sie wisse, dass sich viele Bürger nun Gedanken um die Sicherheit der Gemeinschaftswährung machten. Doch diese habe sich bewährt. Der Euro habe den Alltag einfacher, die Wirtschaft stärker gemacht und in der Finanz- und Konjunkturkrise 2008 Schlimmeres verhütet. Um die Währung abzusichern, müssten jetzt die Lehren aus Fehlern der Vergangenheit gezogen werden. Dazu gehöre, in Europa mehr als bisher zusammenzuarbeiten.

Merkel rief die Deutschen angesichts der gute Lage am Arbeitsmarkt zu Zuversicht für die kommenden Herausforderungen auf. Im neuen Jahr wolle die schwarz-gelbe Bundesregierung das Energiekonzept nach dem Atomausstiegsbeschluss zügig umsetzen. Außerdem sollten die Familien gestärkt werden, um Deutschland kinderfreundlicher zu machen. Merkel fügte hinzu: “Wir werden die sozialen Sicherungssysteme so verändern, dass sie auch in Zukunft jedem die Hilfe und Leistung geben, die er braucht, zum Beispiel für die Pflege Alter und Kranker.“

dpa

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