EU: Merkel macht sich für Kroatien stark

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Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbàn und Bundeskanzlerin Angela Merkel sind sich einig.

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel attestiert der kroatischen Regierung Fortschritte und macht sich für einen Beitritt des Balkan-Staates stark.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wirbt für einen Beitritt Kroatiens zur Europäischen Union. “Wir haben gemeinsam festgestellt, das es deutliche Fortschritte in Kroatien gibt“, sagte Merkel nach einem Treffen mit dem amtierenden EU-Ratspräsidenten und ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán am Donnerstag in Berlin. Merkel betonte, Deutschland habe sich immer für eine EU-Mitgliedschaft von Kroatien ausgesprochen und freue sich nun darauf.

Auch Orbán bekräftigte das Ziel, dass der westliche Balkan Teil der EU werde. Zugleich würdigte die Kanzlerin das deutsch-ungarische Verhältnis. Die bilateralen Beziehungen seien gut, sagte die CDU-Vorsitzende. Es gebe eine breite Investitionstätigkeit deutscher Unternehmen in Ungarn.

Zu dem in Europa hart kritisierten neuen ungarischen Mediengesetz äußerte sich die Kanzlerin nicht. Nach seiner Meinung zur EU-Kritik am Mediengesetz befragt, betonte Orbán, von deutscher Seite habe er “keine solche Regung“ vernehmen können. Im übrigen fürchte sich Ungarn nicht vor kritischen Äußerungen. Denn die europäischen Institutionen könnten sich gar nicht in die inneren Angelegenheiten einmischen, und auf Parteiebene käme die Kritik vor allem von linken Parteien.

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